Zacharia's Bildsprache.
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für Jerusalem und Zion sei, daß er in Erbarmen in die Stadt zu-rückkehren, daß der Tempel aufgebaut werden, daß Gott Zion wiedertröste, und Jerusalem wieder erwählt habe. — In einem anderenBilde sah er vier Hörner, die Völker, welche Juda und Jerusalemzerstreut haben, und vier Meister, welche die Hörner abhauen sollten.Dann sah er wieder einen Mann mit einem Meßschauer, um fürJerusalem einen weiten Umfang auszumessen. Die Stimme desGottesboten habe ihm hierauf verkündet, daß das neue Jerusalemwegen Fülle von Menschen und Thieren weitansgedehnt sein werde,daß es Mauern werde entbehren müssen, daß aber Gott es schützenund ihm „eine Feuermaner" sein werde. - Diese Menschenfüllewerde es durch den Zufluß der Zerstreuten und besonders der ausBabylonien erhalten. Ein Ruf erging an diese: „O eile nachZion, Bewohnerin Babels!" Aber nicht blos Stammgenossen,sondern auch andere Stämme werden Jerusalem bevölkern: „Jauchzeund freue dich, Zion, denn ich komme und weile in deiner Mitteund viele Völker werden sich Jhwh anschließeu und mir zumVolke sein".
Mit einem dritten Bilde wurde Zacharia eine neue Ordnungim Innern eröffnet. Er sah den Hohenpriester Jesua vor einemGottesboten in besudeltem Anzug, und ein Ankläger stand ihm zurRechten, um ihn anzuklagen. Der Gottesbote fuhr indeß den An-kläger an, doch nicht den anzuklagen, der wie ein aus dem Feuergerettetes Stück sei. Er befahl hierauf dem Hohenpriester, reineGewänder anzuziehen und einen reinen Kopfbund aufzusetzen, und be-deutete ihm, daß damit seine Sünden abgethan sein sollten. Er be-deutete ihm ferner, wenn er in Gottes Wegen wandeln und die Hutdes Tempels sorgsam übernehmen werde, dann werde der Hohepriesterunter den ihm Gleichstehenden Diener und Gefolgschaft habenfl.Er und seine Freunde werden Männer des Vorbildes werden. Derverheißene Gesalbte „Zemach" werde bald eintreffen. Vorherwerden alle Sünden an einem Tage getilgt werden. Aus einemStein mit sieben Quellen vor Jesua werde so viel Wasser fließen,daß die Unsauberkeit davon weggespült werden werde.
tz lieber die Bedeutung des Ausdruckes Zacharia 3, 7b: "ff ''nrm
d'wsLN vergl. Monatsschr. Jahrg. 1869, S. 293. — V. 3, 2 mußman mit der syrischen Version lesen 'n statt 'n.