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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

ersehnte Jerusalem wieder in Besitz zu nehmen, ein bedeutungsvollerAugenblick, der Jahrtausende in seinem Schooße trug.

Nicht wie zitternde Sklaven, die eben von der Kette losgelöst, zogensie aus, sondern freudigen Muthes, mit gehobener, begeisterterStimmung und mit idealen Hoffnungen in der Brust. Chöre mitSaitenspiel und Handpauken begleiteten sie; neue Jubelliederstimmten sie an, deren Anfang und Kehrvers war:Danket demHerrn, denn er ist gütig und ewig währt seine Gnade".Die in Babylonien zurückgebliebenen Judäer und deren warennicht wenige, die reichen Handelsherren und Grundbesitzer be-zeugten ihre Theilnahme durch das Geleite, das sie den Abziehendengaben, und durch reiche Geschenke, die sie für den Anbau in derHeimath spendeten. Der König Cyrus gab ihnen tausend Reitermit, welche sie auf der weiten Reise vor Anfällen räuberischerVölker schützen und zugleich den in Judäa inzwischen angesiedeltenStämmen den Befehl überbringen sollten, es zu räumen und denHeimkehrenden zu überlassen^). Die erst kurz vorher verkündeteProphezeihung,In Freuden werdet ihr ausziehen und in Friedenwerdet ihr heimgeführt werden" 2 ), ging in Erfüllung. Friedlichund ungefährdet konnten sie die weite Strecke von mehr als150 Meilen von Babylonien bis Judäa zurücklegen, von der siebegleitenden persischen Schaar gedeckt. Der Auszug aus Babel hatdaher, ungleich dem aus Aegypten, keinerlei Erinnerungen hinter-lassen; es schien unnöthig, ein Verzeichniß der Ruhestätten zu über-

tz Die Erzählung vom freudigen Auszug und der Begleitung von 1000Reitern hat nur Lr. das. V. 23. Diese Relation wird von den

Kritikern als echthistorisch angesehen, die im hebräischen Texte ausgefallen seinmuß. Bestätigt wird die Thatsachc von der Truppenbegleitung durch die Er-zählung von Esra 8, 22, daß er sich gescheut habe, v^r^si l-n, also Schutztruppenvon Artaxerxes, zu verlangen. Sie würden ihm also bewilligt worden sein.Daß beim Auszuge aus Babel Danklieder gesungen wurden, folgt aus Psalm107, welcher an der Spitze den oft in den nachexilischen Psalmen wiederkehrendenVers hat: 151 215! 'nl> 1N1N. Der folgende Vers '151 'm is-ix.1 122X1 mußperfektisch und erzählend genommen werden, wie das. B. 8,15, 21, 31, nichtals Wunsch; vielleicht muß man gar lesen 'n itzxz 2122 X. Dieser Psalm wird vonden meisten Auslegern als nachcxilisch angesehen. Schon die syrische lleber-schrift dazu hat diese Zeitlage des Psalms erkannt: s 2 x'iviis: xtii-x -,i:x r:::

-i-122 ^15X pdxi XNP12V!

2) Jesaia 65, 12 u. a. St.