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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Klagepsalmen über Verfolgung.

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Es war ein Leidensstand für die Judäer in Babylonien einge-treten, der viel Aehnlichkeit mit dem ihrer Vorfahren in Aegyptenhatte, nur mit dem Unterschiede, daß, statt der Sklaverei und desArbeitszwanges ans den Feldern und bei Bauten, Kerker und Todihrer harrte, und daß diejenigen, welche ihre Nationalität verläugnethatten, ungefährdet und unangefochten blieben. Auch in Babylonienstiegen die Wehklagen über die Grausamkeit zum Himmel. Dietrübe Stimmung eines solchen leidenden Dulders, untermischt mitHoffnung auf Erlösung, veranschaulicht ein Psalm, welcher in dieserZeit der Verfolgung gedichtet wurde:

Herr, erhöre mein Gebet

Und meine Klage möge vor dir kommen.

Denn es schwinden wie Rauch meine Tage

Ich gleiche einem Pelikan der Wüste,Ich wurde wie eine Eule der Trümmer.

Den ganzen Tag lästern mich meine Feinde,Meine Spötter sättigen sich an mir.

Denn Staub wie Brod esse ich,

Und meinen Trank mische ich mit Thränen.

Du aber, Herr, weilst auf immer,

Dein Name ist für und für.

Du mögest dich erheben, dich Zions erbarmen,

Denn es ist Zeit sie zu begnadigen,

Denn die Frist ist eingetroffen,

Und es Herzen deine Diener ihren StaubUnd schätzen hoch ihre Steine.

Dann werden Völker den Namen Gottes verherrlichenUnd alle Erdenkönige deinen Ruhm.

Weil geschaut hat der Herr von seiner heiligen Höhe,

Hat vom Himmel zur Erde geblickt,

Zu hören das Seufzen der Gefesselten,

Zu lösen die dem Tode Geweihten,

Zu rühmen in Zion Gottes NamenUnd sein Lob in Jerusalem.

Wenn sich die Völker zusammen sammeln,

Und Königreiche, den Herrn anzubeten y".

y Ps. 102. Die meisten Ausleger setzen mit Recht diesen Ps. in die exilischeZeit, und der ganze Inhalt spricht dafür, nichts dagegen.

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