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2 (1854)
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er mit diesen zu entkommen suchte, und sagte mitseinem alten „ssntsslico riso": „Wenn alle andernFreunde mich »erlassen, darsich mich wohl selbstverläug-nen!" Dan» wartete er auf den geeigneten Augenblick.

Inzwischen griffen die Flammen gewaltig undschnell um sich; die äußere Thüre unten hatten sieschon verzehrt; aus dem Zimmer, das er »erlassen,brach das Feuer schon in Rauchwolken hervor — dasHolz knarrte — das Blei schmolz — mit Krachenstürzten die verschiedenen Thore zusammen — der furcht-bare Eingang stand der ganzen Menge offen — dasstolze Capitol der Casare schwankte schon, seinem Ein-stürze nahe! Jetzt war es Zeit! — er ging durchdas brennende Thor — über die rauchende Schwelle;

— unversehrt kam er durch das äußere Thor — erbefand sich mitten in dem Gedränge. „Beute genugdarinnen," sagte er zu de» Umstehenden in dem rö-mischen Patois, sein Gesicht durch seine Bürde ver-bergend, „8uso, suso s Zliti trsssitore!" DerPöbel drängte an ihm vorüber — er schritt weiter —er gewann die letzte Treppe, welche auf die offeneStraße führte — er stand an dem letzten Thore —Freiheit und Leben lagen vor ihm.

Ein Soldat (und zwar einer von den seinigcn)sieht ihn an. „Halt — wohin gehst Du?"

„Habt Acht, daß der Senator nicht unter irgendeiner Verkleidung entkommt!" rief hinten eine Stimme

— es war die Villani'S. Die verbergende Bürdewurde ihm vom Kopfe gerissen — Rienzi stand ent-deckt da!