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2 (1854)
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er angcrichtet, lebte noch nach ihm!" Obgleich derPöbel bis zu seiner Gefangennehmung gegen Rienzigeinnrrt batte, daß er einen so offenkundigen Frei-beuter so ungestört sein Wesen treiben lasse, war erdoch kaum todt, als sie schon den Gegenstand ihresAbscheueS bemitleideten. Zufolge der eigenthümlichenArt oo» Frömmigkeit, welche Montreal als einenehrenwerthen, natürlichen Charakterzug an einemKrieger stets bewiese» hatte, überließ er sich, sobaldsei» Urtheil gefällt war, der andächtigen Vorberei-tung zum Tode. Mit dem Nugustinermönche brachteer den kurzen Rest der Nacht in Gebet »nd Beichtehin, tröstete seine Brüder und bestieg das Schaffotmit dem Schritte eines Helden und der Schuldbewnßt-losigkeit eines Märtyrers. In der wunderbare» Ver-irrung des menschlichen Herzens waren, weit entfernt,Gewissensbisse über ein Leben von handwerksmäßigverübtem Raub und Mord zu fühlen, beinahe dieletzten Worte des tapferen Kriegers eine stolze An-rühmung seiner Thaten. „Seid tapfer, wie ich," sagteer zu seinen Brüdern, „und bedenkt, daß Ihr jetztdie Erben des Mannes seid, der Apulien, Toskanaund die Mark gedemüthigt." *

Dieses Selbstvertrauen behielt er noch auf demSchaffot. „Ich sterbe," sagte er in seiner Anrede andie Römer, „ich sterbe zufrieden, da meine Gebeine' Die Worte Montreals lauten in dem Originale nochstärker und selbstgefälliger: „krexovi elie vi smiuto o siirto

Slot, «tr slien«», lib. II. osx. 22.