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stnmmte — die Versammlung athmete schwer — siemurmelten — sie wogten hin und her. Fort, fortrannte Angelo Villani. Die Wache» des Senatorsversperrten ihm de» Weg; er stieß ihre Piken ansdie Seite — er entwand sich ihren Armen — er drangdurch die bewaffnet- Schranke — er stand ans demPlatze des Capitols. „Halt, halt!" wollte er rufen— aber der Schrecken machte ihn stumm. Cr sahdas funkelnde Beil — er sah den hingebogenen Nacken.Ehe er noch einmal Athcm holte, wnrde ein entstelltes,von dem Rumpfe getrenntes Haupt cmporgehobcn —Walter von Montreal war nicht mehr!
Villani sah eS — er wurde nicht ohnmächtig —bebte nicht zurück — athmete nicht! — aber er wandteseine Augen von dem in die Höhe gehaltenen, blut-triefenden Haupte nach dem Balkon, wo der Sittegemäß in feierlichem Prunke der Senator von Romsaß — und das Antlitz des jungen Mannes war wiedas eines Dämons!
„Ha!" murmelte er vor sich hin, und erinnertesich der Worte Nienzi'S sieben Jahre früher! „Glück-lich bist Du, der Du kein Bcrwandtcnblutzu rächen hast!"
Sechstes Kapitel.
Die drohende Gefahr.
Walter von Montreal wnrde i» der Kirche SanetMaria dcll' Araceli begraben. Aber „das Unheil, das