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Verhältnisse bestimmt worden. Er besaß Eigenschaften,welche häufig den illegitimen Kindern eigen find.Er war übermüthig, — wie die Meiste» von zweifel-haftem Range; und während er sich seiner unehelichenGeburt schämte, war er doch stolz auf den vorgeb-lichen Adel seiner unbekannten Eltern. Die allgemeineGährung und Bewegung in Italien zu jener Zeitmachte den Ehrgeiz zu der häufigsten aller Leiden-schaften, und so drängt sich derselbe i» all seinenverschiedenen Schattirungen und Nuance» in dieCharakterschilderungen unserer Geschichte. Obgleichfür Angelo Dillani die der höheren und edlere» Artdieser erhabenen Schwäche angehörendcn Träumenicht vorhanden waren, war er doch sehr von demVerlangen und dem Entschlüsse beseelt, sich empor-zuschwingen. Mit einer warmen Zuneigung verbander die Gefüble der Dankbarkeit, und die Treue gegenseinen Gönner hatte sich zu einer Tugend gesteigert,aber in Folge seiner ungeregelten, flüchtige Er-ziehung, und der sorglosen Verworfenheit Derer,mit denen er einen großen Thcil seiner Jugend inVorzimmern und Wachtstuben zugebracht, hatte erweder erhabene Grundsätze, noch ein aufgeklärtesEhrgefühl. Listig und »erschlagen, wie die meistenItaliener, machte er sich kein Bedenken über einenBetrug, der irgend einem Zwecke, oder einem Freundediente. Seine innige Anhänglichkeit an Nienzi war,ohne daß er sich dessen bewußt gewesen, durch dieBefriedigung des Stolzes und der Eitelkeit vermehrt,durch die Gunst eines so berühmten Mannes ge-