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Wie, Colonna, seht Ihr nicht, daß, wenn wir dieAnerbietungen dieses großen Kriegers ausgeschlagenhätten, wir verloren gewesen wären. Verbunden mitdem Senator wäre die große Compagnie nach Rommarschirt, und ob nun Montreal Nienzi beigestandenwäre, oder ihn ermordet hätte (denn ich halte ihnfür einen Romulus, der keinen NemuS duldet), umuns wäre cs aus jeden Fall geschehen gewesen. Jetzthaben wir selbst unsere Bedingungen festgesetzt, undunser Vorthcil ist gleich. Ja, die ersten Schritte, welchegethan werden, sind zu unseren Gunsten. Rienzi wirdeine Falle gelegt und wir ziehen nach Nom."
„Und dann wird der Provenzale Despot der Stadt."
„Podcfla, wenn eS Euch beliebt. Podesta'S, welchedas Volk mißhandeln, werden oft verbannt, und bis-weilen gesteinigt. — Podesta'S, welche die Adeligenbeleidigen, werden oft erdolcht und bisweilen vergiftet,"sagte Savelli. „Es ist genug, daß jeder Tag seinePlage habe. Inzwischen sagt dem Bären Orsini nichtsdavon. Solche Männer vereiteln alle Klugheit. Kommt,seid munter, Stephanello."
„fuca di Savelli, Ihr habt in Nom nicht so vielzu verlieren, wie ich," sagte der junge Baron nber-müthig; „kein Podcsta kann Euch den Rang des erstenSignors von der Hauptstadt Italiens streitig machen!"
„Wenn Ihr dies dem Orsini gesagt hättet, sowäre» wieder Schwerter gezogen worden," sagte Sa-velli. „Aber seid fröhlich, sage ich; muß es nicht unsereerste Sorge sein, Rienzi zu vernichten, und gibt esdenn zwischen dem Tode des einen Feindes und der