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„Ihr handelt klug. Ich kemie seine Ansichten undseinen Charakter; beide sind im gegenwärtigen Augen-blicke unseren Interessen gefährlich. Aber behandeltihn gut, ich bitte; er kann uns später von Nutzensein. Und jetzt, meine Herren, sind meine Augenmüde; erlaubt, daß ich mich zur Ruhe begebe. UnsAlle» angenehme Träume von der neuen Revolution!"
„Mil Eurer Erlaubniß, edler Montreal, werdenwir Euch zu Eurem Lager begleiten," sagte Luca diSavclli.
„Bei meiner Treu', das sollt Ihr nicht. Ichbin kein Tribun, daß ich große Herren zu meinenPagen annähme, sondern ein einfacher Edelmannund rauher Krieger; Eure Diener mögen mich injedes Zimmer führe», das Eure Gastfrenndlichkciteinem Manne avweist, der in der rauhesten Heckeunter freiem Himmel gesund schlafen könnte."
Savelli bestand indessen darauf, den künftigenPodesta nach seinem Gemache zu führen. Er kehrtehierauf zu Stephanello zurück, der in dem Saalemit langen, unruhigen Schritten auf und abging.
„Was haben wir gethan, Savelli?" sagte errasch; „unsere Stadt an einen Barbaren »erkauft!"
„Verkauft!" sagte Savclli, „nach meiner Ansichtist der uns betreffende Theil des Vertrages ganz inunserem Interesse. Wir habe» gekauft, Colonna,nicht verkauft — gekauft unser Leben von jenemHeere; gekauft unsere Macht, unser Vermögen,' un-sere Schlösser von dem Demagogen Senator, gekauft,was mehr als Alles Werth ist, Triumph und Rache.