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2 (1854)
Entstehung
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303
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und die Prüfungen noch gefühlloser geworden, »n!>das Ergebnis seiner Versöhnuugsversuchc mit Stc-phanello Eolonna gab ihm einen Stich in das Herz.

Binnen zehn Minuten nach der Rückkehr des He-roldes rief die Glocke des Kapitols zn den Waffen.Das grobe Banner von Nom ließ man auf dem höch-ste» Thurmc wehen, und schon am Abende nach AdriansFestnehmung war die Streitmacht des Senators, Nienziselbst an der Spitze, auf der Straße nach Palcstrina.Die Truppen der Barone hatten indessen, wie manvermnthete, mit Einstimmung der Bewohner, Streif-züge bis Tivoli gemacht, und Nienzi hielt bei diesemschonen Orte an, um Rekruten auszuheben und denEid der Treue von den Verdächtigen leisten zu lassen,während seine Soldaten unter Arimbaldo und Bret-tone auszogen, um die Plünderer aufzusuche». Mont-reals Bruder kehrte spät in der Nacht mit der Bot-schaft zurück, daß die Truppen der Barone sich in denWald Pautano zurückgezogen haben, um dort Schutzzu suchen.

Der rothe Flecken trat auf Rienzi'S Stirne. Ersah Brettone, der ihm die Nachricht überbrachte, scharfan, und ein natürlicher Ver dacht durchkreuzte seineSeele.

„Wie! — entkommen!" sagte er. „Ist cs mög-lich ? Genug solcher unnützen S charmützel mit denadeligen Räubern. Wird je die Stu nde kommen, w»ich ihnen Mann gegen Mann gegenüber stehen werde ?Brettone," und der Bruder Montrea/s fühlte das.dunkle Auge Rienzi's sich ins Herz dringle»; „Bret-