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— doch genug! Mich! Euer» Ebenbürtigen, den be-günstigten Ritter des Kaisers, dessen Heranrücken jetztdie Grenzen Italiens mit Freude erfüllt! — mich —wagt Ahr nicht, festzuhalten. Eure Freunde werdeich, noch ehe wenige Tage verfließen, an einem Orte, treffen, wo Niemand unsere Schwerter trennen soll.Bis dahin bedenke, Orsini, daß Du Deine Ehre gegenkeinen ungeübten Arm einzulösen hast!"
Adrian schritt mit gezogenem Schwerte gegen dieThüre an dem Orsini vorbei, der zögernd und un-entschlossen mitten in dem Zimmer stand.
Savclli flüsterte gegen Stephancllo hin: „Er sagt,ehe wenige Tage verfließen! Seid versickert, theurerSignor, daß er geht, um sich mit Ricnzi zu verei-nigen. Erinnert Euch der Verbindung, die er einstmit der Schwester des Tribuns beabsichtigte. NehmtEuch vor ihm in Acht! Soll er die Feste verlassendürfen? Der Name eines Colonna ans der Seitel des Pöbels würde die Hälfte unserer Streitkräfte bc-! stürzt machen und zerstreuen."
1 „Seid ruhig," versetzte Stephancllo mit boshaftem
Lächeln. „EheAhr sprächet, hatte ich schon beschlossen !"
> Der junge Colonna hob den Vorhang ans, öff-
I nete eine Thüre und trat in einen niederen Saal,! worin zwanzig Söldlinge saßen.
s „Schnell!" sagte er. „Ergreift und entwaffnet
jenen Fremden in dem grünen Mantel — aber tödtet!! ihn nicht. Sagt der Wache unten, man solle Kerker
> für sein Gefolge ausfindig machen. Schnell! ehe erdas Thor erreicht."