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den Festbof trat, geschah cs, daß durch die heftigeUngeduld einiger Masken, hitziger als di- Uebrigen,seine Maske verschoben wurde. Er setzte sie eiligwieder zurecht, aber doch hatten einige Gäste seineZüge erkannt.
Aus Höflichkeit blieb Rienzi mit seiner Familieanfangs unmaskirt. Sie standen oben an der Treppe,welcher der alte egpptischc Löwe den Namen gab. DieLichter beschienen das kolossale Denkmal, das, seinerantiken Heimath entrissen, in seiner düsteren RuheZeuge von dem Steigen und Fallen zahlloser Ge-schlechter und von den dunkeln und stürmischen Um-wälzungen eines rächenden Schicksales gewesen. ESwar eine schlimme Vorbedeutung, deren oft nachhererwähnt wurde, daß der Platz dieser öffentlichen Fest-lichkeit zugleich auch der Platz für öffentliche Hinrich-tungen war. Aber in diesem Augenblicke, als Gruppeum Gruppe sich herandrängte, um ein Lächeln, einWort von dem gefeierten Männe zu erhasche», dessenSchicksale das Gespräch von Europa gewesen waren,oder um sich vor der erhabenen Schönheit Nina's hul-digend zu beugen, trübte keine Vorbedeutung, keineBesorgniß die allgemeine Heiterkeit.
Hinter Nina stand, froh, den Blicken der Mengezu entgehen und ihre sanftere Schönheit von den blen-denden und glänzenden Reizen ihrer Schwägerin ver-dunkelt zu sehen, Irene. Mitten unter der Mengewaren Adrians Blicke allein auf sie gerichtet. DieZahre, welche über die schöne Stirne des sechzehn-jährigen Mädchens hingeflohen waren — die damals