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noch unwillkommenere Laute seine Ruhe. Mit derfrühesten Dämmerung war das ganze Lager in Be-wegung — das Knarre» des Seilwerkes — die Trittevon Menschen — laute Befehle und laute Flüche —daS langsame Nöllen von Bagagewagcn — und darKlirren der Waffen deuteten auf den Aufbruch desLagers und de» nahen Abzug der grosten Com-rp a g n i e.
Noch che Adrian angekleidct war, trat Montrealin sein Zelt.
»Ich habe," sagte er, „hundert Lanzen untereinem zuverlässigen Führer befehligt, die Euch, edlerAdrian, an die Grenzen der Romagna begleiten sollen;ste warten, bis es Euch genehm ist. In einer Stundebreche ich auf; der Vortrab ist schon in Bewegung."
Adrian hätte gerne die angebotene Begleitungabgelehnt, aber er sah, daß es den Stolz des Anfüh-rers nur kränken würde, der sich bald entfernte. Eiliglegte Adrian seine Waffen an — die frische Morgeti-luft und die heitere Sonne, welche stolz über dieHügel kam, belebten seinen müden Geist. Er ging inMontreals Zelt und fand ihn allein; vor ihm lagendie uöthigcn Schreibmaterialien, und ein triumphi-rendeS Lächeln verbreitete sich über seine Züge.
„Das Glück überschüttet mich mit neuen Gunst-bezeigungen!" sagte er heiter. „Gestern erspartenmir die Florentiner die Mühe einer Belagerung —und heute (erst seit ich Erich zuletzt sah — vor wenigenMinuten) kommt Euer neuer Senator von Rom inmeine Gewalt."