Druckschrift 
2 (1854)
Entstehung
Seite
236
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»Ich schwanke ohne Athen, — der Tod wild auferstchn,

Um Montreals Compagnie und seinen Ruhm zu sehn.»

Seit Roger gewann das Königreich,

Wer kam da Eurem Ruhm je gleich,

Tapfre Lanzen der Freien?

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Ho, die Ihr einen Namen sucht, durch tapfre That erreicht, ^Ho, die Ihr Schätze häufen wollt, hier wird es Euch so leicht >Ho, die Ihr Ruh' und Stille haßt und des Gesetzes Zwang,

Ho, spornt zu Montreals Compagnie.

Die Dirne theilt den Lagerplatz,

Der Geizhals seinen reiche» SchatzMit den Lanzen der Freien!

Der Freien!

Der Freien!

O, die Lanzen der Freien!

Dann griff, wie durch seinen eigenen Gesang zuwilderer Begeisterung hingerissen, der Jongleur aufeinmal in die Saite» und stimmte einen Gesang an,der bewnndernswerth das Gemälde bezcichnetcj dasseine in rohen, aber lebhaften und munteren Knittel-versen sich bewegenden Worte zu schildern versuchten.

Der Marsch der großen Compagnie.

Tira, tirala — es schmettern die Trompeten

Und von des Berges Höh die mächt'ge Trommel schallt,

Germanen und Hunnen und Jnselländer viel,

Die den Franzosen schlugen so wacker bei Crezy,

Daß seine Rose tauschte die Farbe mit ll-ur-äo-Ii»,

Lombarden und Viele von Piemont und Rom,

Und von des Südens Landen der schwarzgelockte Sohn.

Tira, tirala, sie kommen rasch herbei,

Wie stattlich sie erscheinen, gerüstet Reih an ReihUnd schwarz, wie eine Wolke, erscheint es hintendrein.

Wie die See ihre Wogen wirft ans Ufer herein.