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er- in dem Porphyrgesäße ConstantinS gebadet hatte.Sie wurden überzeugt; sie seufzte» — sie schauderten— und i» seinem ungeheuren Palaste blieb außereinigeu wenigen getreuen und ergebenen Herzen derTribun allein!
Die tüchtigsten seiner toskanischen Soldaten hatten .Irene begleitet. Der Nest seiner Macht war diebesoldete, aus Bürger» bestehende römische Miliz,die, längst mißvergnügt über das Ausbleiben ihrerLöhnung, jetzt die Ercommunication als Vorwandergriffen, um unthätig, aber grollend in ihren Woh-nungen zu bleiben.
Am dritten Tage unterbrach ein neuer Vorfalldie todtenähnliche Lähmung der Stadt; einhundertund fünfzig Söldner, unter dem Befehle Pepin'S vonMinorbo, eines Neapolitaners, halb Edelmann, halbBandit seine Kreatur Montrcal'S), zogen in die Stadt,besetzten die Feste der Colonna und sandten einenHerold durch die Straßen, der im Name» des Car-dinal-Legaten den Preis von zehntausend Gulden aufden Kopf Cola'S di Rienzi auSrief.
Da ertönte hell und feierlich, wie früher, diegroße Glocke des Capitols — das Volk, verdrossen,entmuthigt, geschreckt durch die geistliche Furcht vorder päpstliche» Gewalt (die bei solchen Veranlassun-gen seit der Verlegung des heiligen Stuhles nur umso größer erschien) kam unbewaffnet zum Capitol,und hier stand bei dem Platze des Löwen der Tribun.Seine Knappen hielten unten an der Treppe seinSchlachtroß, seinen Helm und dieselbe Streitaxt,