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2 (1854)
Entstehung
Seite
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nen nicht ertragen; ich habe sie in der Wiege gehütet.Heilte darf ich keine Weichheit in der Seele haben!Die Schurken, zweimal meineidig,! — Wölfe, die niezu zähmen sein werden ! — muß ich euch endlich Schwertgegen Schwert begegnen? Fort, theure Nina, zu Irene,schnell! Adrian ist in Neapel, und wäre er auch inRom, so ist ihr Geliebter sicher, wenn auch fünfzig-mal ein Colonna."

Damit ging der Tribun in sein Ankleidezimmer,wo seine Pagen und Diener mit seiner Rüstung war-teten. „Ich höre durch unsere Spione," sagte er, „daßsie vor Mittag vor unseren Thoren sein wollen —viertausend Fußgänger, siebenhundert Reiter. Wirwollen ihnen einen derben Willkommen bereiten, meineHerren. Nun, Angel» Villani, mein hübscher Page,warum bist Du nicht im Dienste Deiner Gebieterin."

„Ich möchte gerne sehen, wie sich ein Kriegerfür Rom waffnet," sagte der Knabe mit der einemKnaben inwohnenden Kraft.

„Gott segne Dich, mein Kind; hier sprach einechter Sohn Noms!"

„Und die Signora hat mir versprochen, daß ichmit ihren Wachen an die Thvre gehen dürfe, um dieNeuigkeiten zn hören — —"

„Und den Sieg zu verkünden! — Das sollst Du.Aber man darf Dich nicht auf Schußweite nahe kom-men lassen. Wie! mein Pandulpho, Du in der Rü-stung ?"

„Nom braucht alle seine Leute," sagte derBürger, dessen schwache Nerven durch die Ansteckung