28
Roms eingenommen und Feuer in einen Thurm ge-legt, wovon die Flammen in der Stadt gesehen wurden.Die Bewohnerin des ThurmeS, eine edle, alte, ver-wittwete Dame, war lebendig verbrannt worden. Daerhoben sich wildes Geschrei — mächtiger Zorn —blinde Wuth. Die Stunde zu Thaten war gekommen.*
Drittes Kapitel.
Die Schlacht.
»Ich Hobe einen Traum gehabt," rief Rienzi undsprang von dem Bette auf. „Der löwenherzige Boni-faciuS, der Feind und das Opfer der Colonna. istmir erschienen und hat mir den Sieg versprochen. **Nina, bereite den Lorbecrkranz : der Sieg wird heuteunser sein!"
„O, Rienzi! heute?"
„Ja! höre die Glocke — höre die Trompete. Ja,ich höre sogar die stampfenden Hufe meines weißenSchlachtrofseS! Einen Kuß, Nina, ehe ich mich zumSiege waffne, — halt — tröste die arme Irene;ich will sie nicht sehen — sie weint, daß meine FeindeVerwandte ihres Verlobten sind; ich kann ihre Thrä-
Vita t/i Lbla t/i Klsnsr, lik. !. 20.
Vi/a tii L'oio 32.