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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabis bis zum Untergange des judäischen Staates 1 (1905)
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Galiläa und Liberias.

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in Rom und ihr erstes Märtyrertum im Abendlande, der Vorläufer un-zähliger anderer. Der neue von Liberins delegierte Landpfleger Gratnsmischte sich wie seine Vorgänger in die inneren Angelegenheiten Judäasein; er setzte während seines elfjährigen Prokuratoramtes nicht wenigerals fünf Hohepriester ab, von denen einige nicht länger als ein Jahrin der Würde bliebe». Manchmal war die Beliebtheit oder Mißliebigkeitder Hohenpriester der Beweggrund für den Wechsel, öfter aber Be-stechung oder launenhafte Willkür. Die erste Wahl fiel, nachdem Ananabgesetzt war so. S. 260), auf einen Hohenpriester Jsmael aus derFamilie Phiabi oder Phabi^), der ein würdiger Nachkomme desMusterpriesters Pinehas genannt wird, und den die Sehnsucht derNation herbeiwünschte. Eine schöne Parabel sagt von ihm, der Tempelselbst habe gewünscht, daß doch endlich Jsmael die Hohepriesterwürdebekleiden möchte. Aber eben, weil er die Sympathie des Volkes genoß,mochte ihn wohl der römische Landpfleger nicht dulden und setzte nachkurzer Zeit Eleasar, den Sohn des Anan^) aus der Familie Seth,an seiner Stelle ein. Auf diesen folgte nach einem Jahre Simonaus der Familie Kamith^); er und seine Brüder fungierten alsHohepriester oder Stellvertreter. Auch Simon blieb nur ein Jahr imAmte und wurde durch Joseph Kaiaphas oder Kaiphas ersetzt^),welcher ausnahmsweise längere Zeit fungierte (ungefähr 19 bis 36).Von Parteiischen Quellen wird dieser als strenger Pharisäer von blut-dürstigem Charakter geschildert.

«rparkmaA-r-. rmr Tiarploiv Tacitus (.Lun. II, 85) spricht

auch von Verbannung von 4000 nach Sardinien, aber nicht von Judäern allein,sondern auch von Ägyptern, Hetnm et äs Mvris XsZ'^ptiis lulla-ieisguspsllsnäis laotnwgus patrnm eonsnltnin, nt gnatnor inillia. libertini Ksnerisea «nperstitions inlseta ... in insnlam Larcliniam vsbersutnr . . . Dazuaber auch von Religionszwang und Drohung der Ausweisung aus ganz Italien,oetsri oeäerent Itakia, nmi osrtam ante (klein protnno8 rltn8 sxui88snt.Sueton schreibt unbestimmt von der Verbannung judäischer Jünglinge und vonder Ausweisung aller aus Rom (Dilierlus 36): Inckasornm juvsntntsm per8pseiem 8aoramentl in provinoiao . . ckwtrlbuit, relignos A'sntm sjusäsin vsk8imikia 88vtaute8 nrbs 8nmmovit, 8nl> poena, psrpstnas 8srvitnti8 nim ob-tswpsra88ent. Die vierte Quelle ist das Referat in der IstzAtlo all Oajumlllbiko Ges. an Cajus 8 24 LI. II, 560) über Tiberius' Aufhebung des Ediktesnach Sejans Tod und seinen Befehl, die Judäer in den Städten zu beruhigen,daß die Verfolgung nicht auf alle, sondern nur auf wenige Schuldige anwend-bar sei, und nichts von den Riten zu ändern. rv,'s«r«

rcliv «rrö roü ms »vx LTil Trclxr«? Trpo^äays r»/s . . .

Xlryaui. 4- -rmr -L i'Souc. Daraus folgt, daß von Tiberius eine Ver-

folgung gegen die Beobachter der judäischen Riten in ganz Italien verhängt war.fl Josephus Altert. XVIII, 2, 2. Vergl. Note 19.fl Josephus das. XVIII, 2, 2. fl Das. Note 19. fl Josephus das