Lieder auf die Rettung.
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„„Daß ich Gott bin,
„„Hoch unter Völkern, hoch auf Erden"".
„Jhwh Zebaoth ist mit uns„Zuversicht uns Jakob's Gott")."
Ein anderer Sänger, vielleicht ein Assaphide, verherrlichte dieseaußerordentlichen Vorgänge in Chiskija's Regierung durch einen ebensoschönen Psalm, welcher die Hoffnung aussprach, daß in Folge der-selben alle Völker der Erde dem Gott Israelis Anerkennung zollenwerden.
„Kund that sich Gott in Juda,
„In Israel sJerusalems ist groß sein Name,
„In Salem sSchilosj war sein Zelt,
„Sein Tempel aber in Zion.
„Da zerbrach er des Bogens Pfeile,
„Schild und Schwert und Krieg.
„Verehrungswürdig bist du,
„Mächtiger als Berge des Wildes.
„Waffenberaubt wurden die Starkherzigen,
„Entschlummerten in ihrem Schlaf,
„Und alle Tapferen fanden nicht ihre Hände,
„Von deinem Drohen, Gott Jakob's, versanken in tiefen Schlaf„So Reiter, wie Roß.
„Ja, du bist furchtbar!
„Wer kann vor deines Zornes Macht bestehen?
„Vom Himmel ließest du Gericht vernehmen,
„Da erschrak die Erde und ward still,
„Als Gott sich erhob zu richten,
„Den Duldern des Landes beizustehen.
„Gelobet und haltet Eurem Gott,
„Alle seine Umgebung werden Geschenke der Ehrfurcht bringen„Er hemmt den Uebermuth der Großen,
„Ist furchtbar den Königen der Erde").
') Ps. 46. Ewald bezieht mit Recht diesen Psalm auf die Befreiung vonder Invasion durch Sancherib, und Hupfeld hält ebenfalls diesen Hintergrundfür wahrscheinlich. sSo auch jüngst Keßler in Strack-Zöcklers kurzgef. Com.,z. StZ In V. 10 sind einige Einzelheiten des Unterganges des assyrischenHeeres angedeutet, welche weder die biblische Erzählung überliefert, noch dieägyptischen Priester gekannt haben, die Herodot von der Flucht des HeeresSancherib's erzählt haben. In B. 4 nimmt Hupfeld mit Recht den ausgefallenenRefrain imp m.-wu 'n an, worauf auch das hinweist. Dann besteht dieserschön gegliederte Ps. aus 3 Strophen. V. 7 kann 122 nicht richtig sein,
denn der Parallelismus zu mu m.n würde fehlen; diese Glieder in der zweitenStrophe entsprechen den Worten in der ersten Strophe 112 m mm. Man mußdaher auch hier lesen i-mn oder ein anderes synonymes Verbum zu m.n.
°) Psalm 76 beziehen fast alle Ausleger auf Sancherib's Zeit. Der Alexandr.Text hat sogar schon als Ueberschrift ngö? röv In der Aus-
legung ist noch Manches zu verbessern, was hier auseinanderzusetzen zu weit-