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Geschichte der Juden.
zu Herzen zu reden und zugleich äußerliche Frömmigkeit, die sichOpfern und Fasten kund giebt, als eitel und nichtig bloßzustellen:
„Höret, Himmel, und vernimm es, Erde! . . .
„Söhne habe ich groß gezogen und gehoben,
„Und sie sind von mir abgefallen.
„Worauf könntet ihr noch geschlagen werden,
„So fern ihr noch mehr sündiget?
„Das ganze Haupt ist der Krankheit preis,
„Das ganze Herz siech,
„Von Fußsohle bis zum Scheitel nichts heil:
„Schwör, Geschwulst und eiternde Wunde,
„Nicht ausgedrückt, nicht verbunden„Und nicht mit Oel erweicht.
„Euer Land öde,
„Eure Städte in Feuer verbrannt,
„Euren Boden verzehren vor euren Augen Fremde,
„Eine Verwüstung, wie Sodoms Zerstörung.
„Uebrig geblieben ist die Tochter Zion,
„Wie eine Hütte im Weinberge,
„Wie ein Lager im Melonenfelds,
„Wie die Stadt Gomorrha!
„Hätte Jhwh nicht ein Ueberbleibsel gelassen,
„Beinah wären wir wie Sodom,
„Glichen Gomorrha.
„Höret Jhwh's Wort, Häuptlinge von Sodom,
„Vernehmet unseres Gottes Belehrung, Gomorrha's Volk!„„Wozu mir die Menge eurer Opfer? . . . . .
„„Satt bin ich der Widderopfer,
„„Das Blut von Rindern, Lämmern und Böcken mag ich nicht.„„Wenn ihr mich aussucht,
„„Wer hat's denn von euch verlangt,
„„Meine Vorhöfe zu betreten?
„„So sollt ihr nicht mehr eitle Gaben bringen.
„„Ich mag nicht Fasten und Weihen,
„„Eure Neumonde und eure Feste hasse ich,
„„Sie sind mir zur Last,
..„Ich kann sie nicht ertragen.
„Wenn ihr die Hände ringet,
„Werde ich meine Augen verhüllen;
„„Wenn ihr auch noch so viel flehet,
„„Ich höre es nicht.
„„Eure Hände sind voll Blutschuld!
„„Badet, läutert euch,
„„Entfernt eurer Thatcn Schlechtigkeit von meinen Augen,„„Lasset ab, Böses zu thun.
„„Lernet Gutes thun,
„„Suchet das Recht,
„„Gleichet Gewaltthätigkeit aus,