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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Gesetz für die Priesterordnung.

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des Heiligen dem Priester geleistet werden sollZ. Daran schließensich Gesetze, welche die Bedeutung des Priesterthums her-vorhebe u sollen. Bei einer im Verdacht des Ehebruchs stehendenoder von der Eifersucht des Mannes geplagten Frau soll der ahroni-dische Priester durch Wort und Handlung die Wahrheit an den Tagbringen"). Die Priester sollen ferner über das Volk den Segensprechen oder beten, daß Gott ihm Segen gewähren möge^). Nebendem Priester kann es zwar noch andere Geweihte geben, Nasiräer,welche ein außerordentliches Gelübde gethan, keinen Wein zu trinkenund das Haar nicht abzuscheeren. Aber diese sich selbst Weihendenkommen den Priestern nicht gleich; ihre Weihe dauert nur einige Zeit;nach Ablauf derselben hört sie auf, und dann soll der Nasiräer denPriester in Anspruch nehmen, daß er für ihn Opfer darbringe Z.

Nachträglich wird noch erzählt, daß bei der Einweihung desZelttempels die Stammesfürsten, dieselben, welche bei der Volks-zählung mitgewirkt hatten, nicht bloß Opfer, sondern auch Geschenkedargebracht haben, und als der erste derselben, gewissermaßen alsAnreger, Nach schon, der Fürst des Stammes Juda. Uebrigens habensämmtliche zwölf Vorsteher gleich viel gespendet, keiner mehr und keinerweniger 6).

Ehe indessen das Volk vom Sinai aufbrach, rückte, wie die Thoraweiter erzählt, die Zeit zum Pascha-Opfer heran, und die Söhne Israelswurden ermahnt, dasselbe znm erstenmal zur bestimmten Zeit darzu-bringen. Es gab aber unter ihnen einige, die mit Leichen in Berührunggekommen und als solche verunreinigt waren. Diese, welche von diesemOpfer der Gemeinschaft ausgeschlossen werden sollten, beklagten sichdarüber bei Mose. Aus eigener Beurtheilung wußte der Führer keinenBescheid darüber zu geben; das Verhalten in solchen Fällen ist ihmerst offenbart worden: daß Unreine und solche, welche an dem Tagevom Heiligthum entfernt waren, in Zukunft das Pascha-Opfer einenMonat später darbringen dürften °). Endlich kam die Zeit zum Aufbruchheran, der zwanzigste des zweiten Monats im zweiten Jahr des Aus-zuges. Das Verschwinden der Wolke, welche den Zelttempel zu deckenund sich bei Nacht in eine Feuererscheinung zu verwandeln Pflegte, gabdas Zeichen zum Aufbruche. Die Stämme wanderten stets in geord-

st Das. 5, 6 sg.

°) Das. 5, 12 fg.

°) Das. 6, 23 fg.

Numeri das. 6, 2 fg.; v.ergl. o. S. 30.

°) Das. 7, 10 fg.

°> Das. 9, 114.