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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Jehoasch von Israel. 59

Joasch und zwei derselben, Jozachar und Je ho zabad, tödteten ihnin einem fremden Hause, wo er zufällig weilte (um 843) Z. Erst unterdem israelitischen König Jehoasch (um 845 830) gelang es all-mälig, die Obmacht des aramäischen Reiches zu brechen, wahrscheinlich,weil die Nachbarkönige der Chittiler am Euphrat und die Könige vonAegypten, eifersüchtig aus die Ausdehnung des damascenischen Reiches,eine feindliche Haltung gegen dasselbe nahmen--).

Beu-Hadad III. hatte nämlich, um das Zehnstämmereich völlig zuschwächen oder gar anfzulösen, die Hauptstadt Samaria so hart belagert,daß alle Lebensmittel aufgezehrt waren, und daß ein Eselskopf umachtzig Sekel und ein Maß Brenndünger um fünf Sekel verkauftwurden 2). Von den Kriegsrossen waren nur noch wenige übrig ge-blieben, und diese waren so abgemagert, daß sie den Dienst versagten Z.Die Huugersnoth trieb zwei Weiber, einen Vertrag mit einander ab-zuschließen, daß sie gemeinschaftlich an einem Tage das Kind der einenund am darauf folgenden Tage das der anderen schlachten und ver-zehren wollte» °). Aber unerwartet hoben die Aramäer die Belagerungauf, eilten davon und ließen Zelte, Rosse, Esel, Kostbarkeiten und Lebens-mittel zurück. Halbverhungerte Aussätzige, welche aus der Stadt ge-wiesen worden waren, machten zuerst die Entdeckung von dem Abzugdes aramäischen Belagerungsheeres, sättigten sich an den VorgefundenenSpeisen und machten die Anzeige den Stadtpförtnern. Der König, demdie frohe Kunde gebracht wurde, traute ihr Anfangs nicht und über-ließ sich erst der Freude, als ausgesandte Boten die Nachricht brachten,daß kein Aramäer zu erblicken sei und daß der ganze Weg vonSamaria bis zum Jordan voller Kleider und Waffen gefunden wurde,welche Ben-Hadad's Schaaren auf der Flucht von sich geworfen hatten ^).

Das. 12, 21 fg.

-) Folgt aus das. 7, 6, über die amnn '-br vgl. B. I, S. 389 fg.

Könige das. 6, 2425.

4) Das. 7, 13.

°) Das. 6, 28 fg.

") Die Relation das. 6, 24 bis 7, 20 kann nur unter Joasch von Israelgesetzt werden, und unter dem daselbst genannten Ben-Hadad kann nur der SohnChazael's verstanden sein. Denn Elisa wird als in Samaria weilend dargestellt(6, 32 fg.). Der König wird als fromm geschildert (6, 30). In V. 33 .no'.nb spricht sich Gottergebenheit aus, und es ist der König, der es ausspricht.Statt muß -lv.-i gelesen werden, wie hereits von Anderen bemerkt. Endlichverkehrt Elisa freundschaftlich mit dem Könige, das kann lediglich von Joaschangenommen werden, denn das. 13, 14 fg. nennt Joasch den Propheten:Vater, Vater, Wagen und Reiterei Israels!" An einen anderen König istnicht zu denken und am allerwenigste» an Jehoram von Israel, welchen Elisanicht einmal anblicken mochte (3, 14). Eben so wenig kann Jehoachas darunter