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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Geschichte der Juden.

Herrn auf seinem Thron sitzen und das Himmelsheer stand um ihnrechts und links und vernahm, wie Gott sprach:Wer will Achabbethören, daß er nach Ramot-Gilead ziehe und dort falle?"" Dameldete sich der prophetische Geist und sprach:Ich will ihn bethören,ich will zum Lügengeiste im Munde der Propheten werden, damit erhöre, folge und falle."" Zidkija, der so zuversichtlich Sieg verheißen,näherte sich hierauf Micha und schlug ihn auf die Wange:Aufwelchem Wege fuhr der Geist Gottes von mir, um mit dir zu sprechen?"Darauf Micha:Du wirst es an dem Tage erfahren, an dem du dichin einem der abgelegensten Zimmer verstecken wirst." Achab, halb gläubigund halb ungläubig, ließ den rücksichtslosen Propheten in' ein nochstrengeres Gewahrsam in Samaria bringen und ertheilte den Befehl,ihn so lange bei schmaler Kost und wenig Wasser zu halten, bis erzurückkehren würde. Darauf rüstete er sich zum Kriegszuge. Nichtsdesto weniger legte er seine königlichen Gewänder ab und vermummtesich, um vom Feinde nicht erkannt zu werden und so dem Berhängnißzu entgehen. Nach so langer feindseliger Trennung zogen wiederisraelitische und judäische Krieger gemeinschaftlich in den Krieg. AlsAchab aber mit Josaphat über den Jordan gesetzt und sich Ramot-Gilead genähert hatte, ehe noch der Kampf recht begonnen hatte, trafihn schon, als er auf dem Kriegswagen stand, ein Pfeil, der ihn tödtlichverwundete. Achab behielt noch so viel Besonnenheit, dem Wagenlenkerzu befehlen, ihn aus dem Getümmel zu führen. Die Streiter wußtenes aber nicht und kämpften weiter bis zum Abend. Erst als der Königsich völlig verblutet und den Geist aufgegeben hatte, rief der Heroldlaut:Ein Jeder nach seinem Lande, ein Jeder nach seiner Stadt!"Das israelitische und judäische Heer kehrten in Folge dessen über denJordan zurück und die Aramäer behaupteten das Schlachtfeld unddie kampfumworbene Bergstadt Ramot. Achab's Leiche wurde nachSamaria gebracht und dort beigesetzt. Während sein Blut, von demder Königswagen voll war, in einem Teiche abgespült wurde, lecktendie Hunde davon

Achasja, sein Sohn, folgte Achab auf den Thron, das erste Mal,daß die Krone im Zehnstämmereich auf den Enkel überging. Derzweite Omride hat eine zu kurze Zeit regiert (um 901900) und sowenig Erinnerungen hinterlassen, daß seine Eigenart nicht kenntlich

i) Das. I, 22, 5 fg. V. 36 i:i.i 1271 übersetzen scimmtliche drei alten Versionendurch Herold: ?. nino, Dartzumio. Demnach ist . 1:1 ein

uomsu aZ'öutis für i-i oder richtiger i-i der Schreier oder Ausrufer.

") Das. V. 38. Die I.XX haben noch einen Zusatz ö-?; was irni .im.iibedeuten soll, ist noch dunkel.