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Geschichte der Juden.
Spezies III. Davon sind nur zwei Exemplare bekannt: 1) in der PariserSammlung (bei de Saulcy, Taf. XIV, 4). — 2) in der Sammlung des HerrnL. Hamburger in Frankfurt a. M. (der mir sreundlichst einen Abdruck machte.Es ist nach einem geprägten Exemplar gegossen). Ob sonst noch davon Exem-plare vorhanden sind, ist mir nicht bekannt. An der Lulab-Seite wie IIbuir» ins, :v. Der Ethrog gegen die Mitte des Behältnisses. An der Portal-Seite rechts uv links pp (in 2 das erste verwischt). Oberhalb wie zweiArchitrave übereinander statt der Schnurverzierung, und oberhalb deszweiten ein kleiner Stern (in 2 verwischt). Die Verzierung innerhalbdes Portals verschieden von F. II. Der Halbkranz am Bogen nicht gleich einerRingreihs und die Schnürchen bei 2 gleich den andern, aber in 1 ähnlich zweiStäbchen untereinander. Nr. 2 zeigt undeutliche Spur eines Kaiser-kopfes mit der Schleife des Diadems (s. Figur III.).
Spezies IV. Davon sind 5 Exemplare bekannt: 1) im Pariser Münz-kabinet (bei de Saulcy s. Fig. IV, 1); 2) im Berliner Münzkabinet (davonhat mir Herr Direktor v. Sallet sreundlichst einen Gipsabdruck zugesendet).Es hat die Spur eines Kaiserkopfes mit Schleife und auf der Lulab-Seite, oben Spuren der Buchstaben IVOO. — 3) in der Sammlung desReverend Lewis (bei Madden, p. 239, Nr. 19). Es zeigt die Spuren derBuchstaben D. ov. (llVro; ckO.ocuro? Ouk<7?ra<7ta»-,;); 4) bei
Bayer äs numis. p. 141, Nr. 2 (s. Figur V.); ö) im blussuiu Lirells-rianum (abgedruckt von Merzbacher bei Sallet III, zu S. 214, Taf. V,Nr. 114). Dieses Exemplar hat an der Lulab-Seite oben ziemlich deutlichdie Buchstaben IVO <7 und rechts kenntlich einen Kaiserkopf, nach rechts dieUmrisse von Mund, Nase, Stirn, Auge und Blättchen vom Lorbeerkranz (s.Figur VI). — Ziemlich gemeinsam ist allen diesen Exemplaren die Umschriftan der Lulabseite obvn« mini> und an der Portalseite mehr oder wenigerdeutlich ppuv. Aber im Detail unterscheiden sich einige von andern. Am wenigstenstimmt Fig. VI. mit den übrigen. Es hat nicht vollständig nwcw,
sondern am Fuß des Behältnisses die Buchstaben n), dann nach einem weitenZwischenraum, welchen der Kaiserkopf mit Blättchen einnimmt, und noch weiterbis auf die linke Seite dicht aneinander Es wäre Raum genug gewesen
nwnd zu prägen. Es macht aber den Eindruck, als sollte der Kopf durch dieÜberprägung nicht verwischt werden. Gleich sind nur Nr. 1 und 2. DasLulabbehältnis ist da vierteilig, Nr. 4 fünfteilig, Nr. 5 dagegen nur zwei-teilig wie bei I, II, III. — Nr. 1, 2, 5 haben eine nur schwache Spur vonArchitrav, oberhalb desselben aber zwei gerade Schnüre, Nr. 4 dagegen kaumeine Spur des Architravs über den Säulen, sondern nur die Verzierung einergeraden Schnur und oberhalb derselben eine geschlängelte Linie. Währendalle Exemplare oberhalb der Verzierung über den Säulen einen Stern haben,hat ihn Nr. 4 nicht. sEine genaue Beschreibung aller bekannten Simeons-denare bei Hamburger a. a. O. S. 15—33, Nr. 6—57.) Diese Einzelheitenerregen den Verdacht der Unechtheit und Fälschung sVon den Fachmännernwird dieser Verdacht nicht bestätigt). So hat das n bei (in Nr. 5) gar nichtdie Gestalt dieses Buchstabens aus anderen Münzen oder im SamaritanischenAlphabet. Auch das i zum Worte hat eine seltsame Form. Die Ver-
zierung innerhalb der Öffnung des Portals ist auch verschieden.
Alle diese Spezies, Ünterarten und Exemplare können aus der ersten Re-volution stammen; es ist nichts an ihnen wahrzunehmen, was dagegen spricht.Auch diejenigen Exemplare, die durch die griechischen Buchstaben IVO oder IVOO