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Geschichte der Juden.
von Antiochos, Sohn des Antiochos: ö'ic-io nö-x?)'^4,-r/o/o^ o
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ä'I-o »^kt-.e^o »ilrLi» ä-ro-toS^. Unter diesem kann daher nur AntiochosKyzikenos, Sohn des Antiochos Sidetes, verstanden werden, welcher von113 bis IlO allein regierte. Dieser Antiochos hat Judäa verwüstet und denBewohnern von Samaria gegen Hyrkan Hilfe geleistet (10, 1—2). Von dieserVergewaltigung ist offenbar in der Pergamencrurkunde die Rede, es ist auchdarin angedeutet, daß dieser Antiochos eine Besatzung nach Joppe gelegt hatte(xal risr Ä 'Iorr?r^ ,/>pol<p»v exFkrl.Uv). Diese Vorgänge, Hyrkans zweiteGesandtschaft nach Rom und das darauf bezügliche Senatskonsult, erfolgtendemnach zwischen 113 und 110. Mendelssohn seht sie irrtümlich in das Jahr133 gegen die ausdrückliche Angabe in diesem Senatskonsult, daß es gegenAntiochos, Sohn des Antiochos, also gegen Antiochos Kyzikenos, gerichtetist fVgl. Schürer a. a. O.s.
Von den vier Senatskonsulten, welche Josophus als durch judäische Gesandteerwirkt exzerpiert hat, ist das älteste für Simon ausgestellt (Lnb. XIV, 8, 5).Seine Gesandten waren Alexander, S. Jasons, Numenios, S. Antiochos( 0 . S. 657) und Alexander, S. Dorotheas'. Josephus hat es an UnrechterStelle angebracht, als wenn es zugunsten Hyrkans II. ausgestellt worden wäre. Daszweite ist für Hyrkan I. erlassen (XIII, 9, 2). Dabei fungierten dis Gesandten,Simon, S. Dositheos', Apollonias, S. Alexanders und Diodoros, S.Jasons. Das Senatskonsult stammt aus der Zeit nach 128. Das drittein chronologischer Reihenfolge ist ebenfalls für diese» Hyrkan ausgestellt, aberspäter, zwischen 113 und 110. Nur Apollonias, S. Alexanders, von Hyrkanserster Gesandtschaft fungierte auch bei der zweiten, und mit ihm noch vier, diefrüher nicht genannt sind. Diese Urkunde ist nun gar in ein Psephisma derPergamener hineingeraten (XIV, 10, 22), als wenn es zugunsten Hyrkans II.ausgestellt wäre. Der Schluß stempelt die zweite Hälfte als apokryph, denndie Pergamener geben darin au, daß ihre Vorfahren zur Zeit Abrahams, desVaters der Hebräer, mit diesen einen Freundschaftsbund gehabt hätten. Nurdie vierte Urkunde ist zugunsten Hyrkans II. ausgestellt, auf Ersuchen derGesandtenLysimachos, S. Pausanias', Alexander, S. Theodoras', Patro-klos, S. Chaireos' und Jonathan, S. Oneios" (das. 10, 10). Von diesenGesandten wurden Alexander und Lysimachos auch anderweitig von Hyrkan II.verwendet. Die Namen der Gesandten können zur kritischen Orientierung dienen.
II. Die Urkunden zugunsten der Judäer.
Es hat sich gezeigt, daß Josephus zwei Urkunden (l u. 3) an UnrechterStelle angebracht hat. Im 14. Buche (10) teilt Josephus eine ganze Reihe vonUrkunden, Erlassen und Senatskonsulten mit, meistens aus Cäsars Zeit, aberin so arger Verwirrung und zum Teil nur fragmentarisch, daß die Historikerverzweifeln, Ordnung hineinzubringen, die Fakta chronologisch zu ermitteln undhistorisch zu verwerten. Der Grund dieser Konfusion lag in Josephus' Ver-hältnissen. Er hat die exzerpierten Urkunden erst aus zweiter oder dritterHand erhalten während seines Aufenthaltes in Rom von Freunden, welcheZutritt zu den Archiven hatten. Möglich, daß ihm Flavius Clemens, Vetterdes Kaisers Domitian, dem als Agnaten und Konsuln die Archive zugänglich waren,dazu verhelfen hat. Josephus sagt selbst, daß auch diejenigen Urkunden,welche in kleinasiatischen Städten gelegen haben, zu seiner Zeit auf demKapitol aufbewahrt wurden: xai err vüv kV r-ü /(«Trerüilis'- /«Ix«7o ar?s2«-r