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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

keine Göttin der Wahrheit, keine 4?ins. Knobel's Etymologie, daß in deinWorte das ägyptische Nws erkennbar sei lzn Exodus, S. 288), ist nämlichentschieden unrichtig, das Wort ist eine echthebräische Abstraktum-Bildung imPlural wie Eben so unrichtig ist die Hypothese, die Urim und Tummim

seien zwei mit Edelsteinen besetzte Figuren gewesen, die am Obosobsn ange-hängt oder sonst wo angebracht gewesen wären. Wären es solche gewesen, soläge in ihnen der Schwerpunkt dieses Ornaments, und es hätte angegeben seinmüssen, wo sie angebracht sein sollten; sie gehörten doch wohl ebenso zum Herzendes Hohenpriesters, wie die Gemmen. Vielmehr empfiehlt es sich, daß die Urimund Tummim mit den zwölf Steinen zusammenfallen. Figuren konnten dieIsraeliten nicht gebrauchen, weil das allgemeine Verständniß dafür fehlte, selbstwenn der bilderfeindliche Sinn sich nicht dagegen sträubte. Vielmehr leuchtetes ein, daß der richterliche Schmuck des ägyptischen Oberpriesters für den israe-litischen Hohenpriester beibehalten, aber modificirt worden ist. Bei jenem be-stand die Hauptsache in dem oder Aacktor- aus Edelsteinen, bei diesem

dagegen waren die zwölf Gemmen Hauptbestandtheil. Von ihrem Glanze er-hielten die Steine den Namen und von der Wirkung, die von ihnen

erwartet wurde, hatten sie den NamenWahrheit" oderUntrüg-

lichkeit."