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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Note 20.

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Da man aber die 92 Jahre der ersten drei Könige nur als Mondjahreansehen muß so. S. 481), so muß man sie, wenn man sie auf Manische Jahrereduciren will, um mindestens 2 Jahre verkürzen. Saul's Regierungszeit fieldemnach um 10671055.

Die beigegebenen synchronistischen Zeittafeln veranschaulichen das kritischeVerfahren, wie die Widersprüche ausgeglichen werden können. Sie zeigen dasJneinandergreisen der gegenseitigen Zeitreihen, und wo die Regierungsjahreder Könige nach vollen oder nach unvollständigen Jahren gezählt sind. DieDoppelzahlen bei den Jahren! 12, 23 bedeuten, daß nur ein Theil desJahres mit dem entsprechenden der Parallele sich deckt. 01 bedeutet, daß dasRegierungsjahr als unvollständig anzusehen ist. Bei der Redncirung der Re- ,gierungsjahre auf die allgemeine Chronologie der vorchr. Z. sind dieselben bisHiskija als Mondjahre mit den tropischen oder julianischen Jahren der Artausgeglichen, daß je 33 der ersteren in 32 der letzteren verkürzt sind. Diefetten Zahlen veranschaulichen diese Umwandlung oder Verkürzung. Die dritteTafel enthält die Regierungsjahre der Könige von Hiskija bis zum Untergangdes judäischen Reiches und die Synchronistik der babylonischen Könige nachPtolomäus' Regentcn-Kanon. Sie veranschaulicht, daß die Regierungsjahreder letzten 6 judäischen Könige nach gebundenen Mondjahren, also beinah nachjulianischen Jahren gezählt sind, indem das 14. Jahr Hiskija's dem 12. Mardo-kempados', das 4. Jahr Jojakim's dem 1. Nabokolassar's und das 11. JahrZedekia's dem 19. desselben Königs entspricht. Dadurch ergiebt sich, daß Hiskija723724 vorchr. Z. zur Regierung gelangt ist, und wird zugleich veranschau-licht, daß die vorangegangenen Zeitreihen der Könige richtig sind, und welchemvorchristlichen Jahre sie annähernd synchronistisch entsprechen. Die Paralleli-sirung mit der vorchr. Chronologie kann nur annähernd angenommen werden,weil es nicht bekannt ist, in welchem Jahre Hiskija die kalendarische Umwand-lung eingeführt hat, d. h. in welchem Jahre die Zählung nach reinen Mond-jahren aufgehört hat. Hypothetisch ist dafür das 7. Jahr Hiskija's oder dasJahr nach dem Untergang des Zehnstämme-Reichs angenommen worden.

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Die Urim und Tnmmim.

lieber Beschaffenheit, Sinn und Bedeutung der Urim und Tnmmim sinddie verschiedensten Ansichten ausgestellt worden, manche darunter sind rechtlächerlich, und keine einzige gewährt Befriedigung. lVergl. darüber den aus-führlichen Artikel in Herzog's Real-Encyklopädie XVI, S. 742 fg. von Diestel.jEinen Ausgangspunkt haben die Forscher übersehen, daß schon ein Psalmversauf die Bedeutung der Urim-Tummim anspielt (Ps. 43, 3): -^-nx'nsiw

"n^xi. Hier steht un-streitig ^ 1 X und r-.-ox im Singular für rmiix und im Plural, wenn man

davon ausgeht, daß so wie ^rix auch die Bedeutung von Wahrheit hat,ebenso das Wort svergl. Amos 8, 10; Josua 24, 14). Der Sinn des