Note 19.
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Mardokempad . . .
1 Jahr. ' Hiskija . . . .
. . . 15 Jahr.
Arkeanos.
. 5
„ Manaste. . . .
. . . 55 „
. 2
„ Amon.
... 2 ,.
Belibos.
. 3
„ Josia....
... 31 „
Aparanadios ....
. 6
„ Jojakim . . .
... 11 „
Regebelos.
1
„ Zedekija. . .
... 11 „
Mesesimordakos . . .
. 4
„
125 Jahr.
. 8
„
Asaradinos ....
. 13
„
Saosduchinos . . .
. 20
„
Kineladanos ....
. 22
„
Nabopolastaros . . .
. 21
„
Nabokolafsaros Mebukad-
nezarj.19 „
125 Jahr.
Die 55 Regierungsjahre Josia's sind demnach zu dieser Zeitreihe not-wendig, diese Zahl steht eben so sest, wie die Zahlen der auch sonst bestätigtenRegierungsjahre der übrigen 5 Könige. Es ergiebt sich also daraus, daß Mero-dach's Gesandtschaft gerade in seinem letzten Regierungsjahre oder im 14.—15.Jahre Hiskija's 710 vvrchr. Zeit in Jerusalem angekommen istst.
Es solgt aber auch aus dieser chronologischen Zusammenstellung ein anderesFaktum. Die 125 Jahre von Hiskija's 14.—15. bis Zedekija's 11.1. müssen vonderselben Dauer gewesen sein, wie die entsprechenden 125 Jahre von Mardo-kempad's 1. bis Nabokolafsaros' (Nebukadnezar's) 19. Jahr, d. h. sie müssengebundene Mondjahre gewesen sein. Denn wenn die Zeitreihe der letztenjudäischen Könige nach reinen Mondjahren von 354 Tagen gezählt wären,während die der babylonischen durchaus nach combinirter Form von 365 Tagenberechnet waren, so würden die 125 I. der Zeitreihe judäischerseits gegen diebabylonijcherseits um mindestens drei Jahre weniger betragen, d. h. die 125Mondjahre wären blos 122 combinirte oder julianische Jahre. Dann würdeHiskija's 14.—15. Jahr das letzte Jahr Mardokempad's nicht erreichen, dieserKönig wäre vielmehr zur Zeit von Sanherib's Belagerung und von Hiskija'sKrankheit bereits um zwei oder drei Jahre todt gewesen. Es solgt also daraus,daß von Hiskija's Zeit an die judäische Jahresform gleich der babylonischengewesen sein muß, oder was dasselbe ist, daß in Judäa zu dieser Zeit nicht mehrnach reinen Mondjahren von 354 Tagen gezählt wurde, sondern daß von Zeitzu Zeit die Mondjahre nach den Sonnenjahren ausgeglichen worden sein müssen.Von Hiskija's Zeit an wüsten also in Judäa Schaltjahre eingeführt worden sein.Das stimmt mit der historisch erhaltenen Nachricht, daß Hiskija das Pascha-Fest um einen Monat später begehen ließ, d. h. daß er einen Schaltmonateingeführt hat lvergl. o. S. 475). In Babylonien war nämlich das ge-bundene Mondjahr im Gebrauche; denn nur dadurch sind die babylonischen
Auch Plusdatirungen sind von der Regicrnngsdauer der letzten ii judäischen Königeausgeschlossen.
Graetz. Geschichte der Juden. I.
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