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Geschichte der Juden.
212222, 222, so ist darunter der nördliche Bergrücken und die Gegendvon Gadara bis zum Jarmuch lHieromax) zu verstehen. Ebenso Josua 13 , 31 :22^21 1222. Ueberhaupt wo von Gilead in der Bibel die Rede ist, ist esvon der Gebirgsgegend parallel dem Jordan zu verstehen, nicht von deröstlichen Fortsetzung.
Wenn solchergestalt einerseits der Jabbok als scharfe Grenzscheide zwischenGad und Manasse angegeben ist, so wird andererseits Machanaim als Grenz-punkt bezeichnet. <Josna 13 , 26 i 212-cht) l-i2.i 22 21221221, woraus hervor-geht, daß die Stadt Machanaim zu Gad gehört hat. (Das. V. 30 von Manasse):'i-ii Z22N l-2 21:2122 2i-i2: 12111. Demnach müßte pi an annehmen, daßMachanaim an der Grenze zwischen Gad und Manasse, in der Kluft desJabbok gelegen hat, was aber eine Unmöglichkeit ist. Denn in dieser Tiefekönnte keine Stadt erbaut sein. Hier stehen wir vor einem topographischenNäthsel, und daher kommt es, daß die Lage von Machanaim schief aufgefahtwurde. Diese Schwierigkeit wird durch die Angabe der Oertlichkeit in Genesisvon Jakob's Zuge noch vermehrt. Von Norden kommend war Jakob zuerstin Machanaim ( 32 , 3 ) und dann zog er erst durch den Paß des Jabbok(p2n 222s, V. 23 — 24 ). So muß doch Machanaim im Norden des Jabbokgelegen haben. Wie ist dieser Widerspruch auszugleichen?
Indessen giebt gerade diese Erzählung an die Hand, wo Machanaim zusetzen ist. Jakob übernachtete in dieser Stadt; von hier sandte er Sklaven mitThieren als Geschenk für Esau voraus, und von hier aus zog er noch inderselben Nacht über den Jabbok. Wenn es noch nicht deutlich genug ausV. 14 hervorginge: „er weilte dort in dieser Nacht," so wird es deutlicher ausV. 22 , 21:2122 xinni 21^1^2 zi- xi2ii. Dieses 21:2122 bezieht sich auf 2-2212,von dem früher der Ursprung der Benennung angegeben ist — 2i2ii-x 21:212und weiter V. 8 : 211:212 1:12, Doppellager. Von Machanaim ausziehend,setzte Jakob noch in derselben Nacht Frauen und Kinder über den Jabbok,und nachdem dieses geschehen war, und er mit dem Engel gerungen bei Penuel,südlich vom Jabbok, ging der Morgen auf. Es wird also nur eine ge-ringe Distanz von Machanaim zum Jabbok vorausgesetzt. Es wirdauch dabei vorausgesetzt, daß der Jordan dem Schauplatze sehr nah war. Dennim Gebet spricht Jakob von diesem Jordan iV. 11 : nun s-12121 2,x 121222);er muß ihn also im Auge gehabt haben. In der That konnte ein, Frauenund Kinder mit sich führender Familienvater es unmöglich unternehmen, denJabbok da, wo er im Gebirge eine tiefe Schlucht bildet, zu passiren. ErstIV2 Stunde vor der Mündung des Jabbok in den Jordan tritt er aus demGebirge heraus, d. h. werden seine Ufer niedriger. Also in diesem Winkelder Jordan-Ebene lp22) zwischen Jordan und Jabbok im Nordenan dem Fuße des Gebirges Gilead haben wir Machanaim zu suchen. Hier
I) Eine Stadt Dcbir gab es nicht jenseits. Die griech. Version hat dafür -cux rmr öi-klordas soll heißen 112-1 212.1 22 ; allein Dib bon lag viel südlicher als HeSbon undkann daher nicht als berechtigtes Stamingebict Gad--s gezählt werden, wenn es auch faktischdazu gehört hat lvcrgl. S. 7 Ü>. Soll man vielleicht statt 2-212 lesen 121-di'v, das zweimalals jenseitige Stadt genannt wird?