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Geschichte der Juden.
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Die Lage von Machanaim und Kamot-Gilead.
Zweimal bildete Machanaim jenseits des Jordan auf kurze Zeit die Haupt-stadt des Landes, unter Jsch-Böschet und unter David nach seiner Flncht vorAbsalom. Die Lage desselben ist aber noch nicht ermittelt. Von Einigen ist siegar falsch angesetzt. Seetzen war wohl der Erste, welcher Machanaim miteinem Dorfe Mahneh oder Maneh, 5 Meilen nordöstlich von dem FlusseJabbok ljetzt ez-Zerka i-x) entfernt, identificirte.lSeetzen, Reise 1,385'.Robinson hat, ohne die Gegend besucht zu haben, diese Identification adoptirl(Physische Geographie des heiligen Landes, S. 84). H. B. Tristram, der mehrmit naturhistorischen Kenntnissen als mit Kritik ausgerüstete englische Tourist,welcher 1863—64 das Land dies- und jenseits besucht und in der Gegend desJabbok sich umgesehen hat, zweifelte ein wenig an der Identität van Maneh undMachanaim, befreundete sich aber zuletzt doch damit s11»s Imnck ok Israol,p. 487). Er bemerkt, das; er in Maneh keinerlei Trümmer gefunden habe, welcheaus alter Zeit stammen könnten, nicht nur keine altisraelitische, sondern nichteinmal römische. Der Platz muß also von jeher unbedeutend gewesen sein. Er-fährt dann fort: Ltill ... I sboulcl not t'ool an^ clonbt abont tbo iclontit^ob tbis spot lölanob) rvitir Llacbrrnaiw, rvoro it not tüat it is so t'arnortb ot' tbs .1 ab 5 oü, tilg bouuckarv ob Oaä rvitliin rvkoso limits Lla-olurnaira la^, ancl tbat t'roin tlrs Instor^ ob ckaoobs g'ourns^ ölaobanaiinappoars to bnvs doon dstrveon Llonnt Oilsaä ancl tlio ckadbolc. Nichts-destoweniger schließt Tristram, es sei Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß Macha-naim sich in Manch erhalten habe. Allein es läßt sich streng beweisen, daßMachanaim dicht am Jabbok und am Jordan gelegen hat. Um unszu orientiren, ist es nothwendig, die Bodenbeschaffenheit des jenseitigen Jordan-landes zu markiren, weil dieses wegen der Unsicherheit der Reisen nur vonwenigen Touristen und nicht durchgängig erforscht wurde.
Die östliche Bergwand des todten Meeres läuft für das Auge in einigerEntfernung nördlich fort bis zum Jabbok, d. h. es nimmt sich wie ein lang-gestreckter Bergrücken aus. Sein höchster Punkt wird G'ebel Oescha genannt,der etwa 3630 Fuß vom Meeresniveau beträgt. Er liegt ungefähr dem Kurn-Surtabeh im Talmud) diesseits gegenüber. Dieser Gebirgszug, welcher
ungefähr 11 Meilen lang und 14/e—2 Meilen breit ist, wird in der BibelBerg Gilead -in) genannt. Aber auch noch die nördliche Fortsetzung
desselben, etwa noch 8 Meilen bis zum ehemaligen Gadara ljetzt Umkreis) wirdals Berg Gilead bezeichnet. Zwischen diesem Bergrücken und dem Jordan-bette flacht sich eine Ebene ab, die sich, bald sich verengend, bald sich erwei-ternd, bis zum Tiberiasmcer ausdehnt. Die Ebene wird in der Schrift dieTiefebene ip^n) genannt lJosna 13, 27). In derselben werden die Städteangeführt Lin ferner Ni-o: ferner und lvergl. Rosenmüller,
Lobolia nck ckosna, p. 256, Raumer, Palästina, S. 252, welche das Nichtige an-gegeben haben'. Oestlich vom Gebirgszuge dehnt sich ebenfalls eine Ebene aus.