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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Note 11.

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nach Hebron führt. Der König oon Arad zog ihnen aber entgegen und schlugsie. Sie waren aber nicht entmuthigt wie im zweiten Jahre, sondern sammeltensich wieder und drangen abermals vor, eroberten Arad, besetzten sich darin,stießen dann auf die Stadt Zephat, nahmen sie ebenfalls ein, zerstörten sieund vertilgten die Bewohner, und die Keniter siedelten sich unter ihnen an inNegeb Arad. So ergänzten beide Relationen einander. Sie sprechen beide vondemselben Faktum und von derselben Zeit, nämlich vom letzten Jahreder Wüstenwanderung.

Es folgt also daraus, daß sich der Stamm Juda oder ein Theil desselbenmit Simeon von den übrigen Stämmen getrennt und einen eigenen Einzug insLand vom Süden aus unter schweren Kämpfen gehalten haben; daher ist dieThatsache erklärlich, daß der Stamm Juda immer zugleich mit Simeoneine Sonderexistenz geführt, gewissermaßen einen Sonderbund gebildet hat.Daher ist in der Richterzeit wenig von ihm die Rede lvergl. o. S- 414). Erstand in näherer Beziehung zu den Keniten als zu den übrigen Stämmen.

Da die Keniter mit den Judäern im Territorium von Arad gewohnt habenund andererseits auch Nachbarn der Amalekiter waren ch. S. 433), so kannnicht einige Stunden südlich von Hebron gesucht werden, sondern vielmehr südlich,noch südlicher als Beerseba und zwar an der Grenze von Edom lo.S.435).Man darf nicht unbeachtet lassen, daß Beerseba die letzte Stadt des StammesInda genannt wird, d. h. daß Judäer nur bis dahin ausschließlich und dichtgewohnt haben, weiter südlich aber waren sie mit anderen Stämmen untermischt.Wenn auch Harma lZephat', Kadesch und auch Arad als Städte desLoosgebietes Juda aufgezählt werden, so folgt daraus noch nicht, daß sie wirk-lich im Besitz der Judäer waren; diese und andere waren blos Anspruchs -städte.

Das Territorium von Negeb Jehuda umfaßte also mehrere Parcellen. Esbegann südlich von Hebron und reichte fast bis zum Saum der Wüste et-Tih:1. Negeb Kaleb im nördlichsten Winkel lZiph, Karmel, Maon, Jutta). 2. NegebJerachmaeli südlich davon. 3. Negeb Keni noch südlicher. 4. Die WüsteKadesch ganz an der südlichsten Grenze lNumeri 13, 22; Ps. 29, 8). 5. DieWüste Beerseba nach Westen zu. 6. Negeb Khreti, noch westlicher, fast bisan's Mittelmeer, südlich von Gaza. 7. Die Wüste Zin, östlich bis an dasSeir-Gebirge. Die Wüste Paran ist identisch mit der Wüste Kadeschlv. S. 397).

11 .

Sanl's Niederlage am Gilboa und der Umfang der Eroberungender Philister nach dieser Niederlage.

Der Schauplatz der entscheidenden Schlacht, welche Saul das Leben gekostethat, wird an einigen Stellen der Berg Gilboa genannt lSam. I, 28,4; 31,1, 8; II, 21,12; und auch im Trauerliede David's um Saul's Tod II, 1, 21: