Die Seefahrt nach Ophir.
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war ein eigenes Stadtviertel für das Unterbringen der Wagen undPferde erbaut, wozu eine eigene Pforte in der östlichen Mauerunweit des Tempels durchbrochen warst.
Die reichsten Einnahmen bezog Salomo indeß vom Seehandel,dessen Wege er zuerst für sein Land eröffnet hat. Die Babyloniermögen zu allererst Handelsverbindungen mit Indien angeknüpft haben,das von ihrem Küstenlande aus erreichbarer war. Die Phönicier,angezogen von den strotzenden Reichthümern dieses Wunderlandes,mögen auch versucht haben, ihnen nachzufahren. Allein für sie wardie Reise nach dem so weit abliegenden Lande mit vielen Schwierig-keiten verbunden, so lange die Gegend des rothen Meeres wegen derdort hausenden wilden und räuberischen Völkerschaften nicht sicher war.Die Fahrten hätten sie nur vom persischen Meerbusen aus antretenkönnen, hätten an dem Nordgestade desselben Hafenplätze anlegcn unddie Alts- uitd Einfuhr ihrer Maaren nur auf weiten und unsichernWegen befördern müssen. Durch die Verbindung des lyrischenKönigs Hiram mit Salomo bot sich ein näherer und sicherer Wegzur Fahrt nach Indien. Der Strich Landes von der SüdgrenzeJuda's bis zum idumüischen Gebirge und von da bis zum östlichenMeerbusen des rothen Meeres, der Spitze von Aliat und Ezion-geber, war durch den Vernichtungskrieg, den David gegen dieAmälekiter und Jdumäer geführt hatte, frei geworden. Sicherkonnten seitdem die Karavanen mit beladenen Kameelen von Jeru-salem und vom Meere aus bis zur Nordspitze des rothen Meeresziehen. Auf Hiram's Rath ließ Salomo an der Rhede von Ezion-geber eine Flotte fester und geräumiger Schiffe (Tarschisch-Schiffe)bauen und ausrüsten. Hiram sandte seine fähigsten Seeleute,welche des Seeweges kundig waren, zur Bemannung der Flotte.Israeliten aus dem Stamme Dan und Zebnlon, die an der Küstewohnten und mit den Launen des Meeres vertraut waren, wurden
„Ställe" und zwar wie es in Könige heißt Ställe für Wagen
mit Gespann. Auch in Chronik muß man lesen:
y Jercmia 31, 30: -w'w. Dieses Thor wird noch genannt,
Nehemia 3, 28; Chronik II, 23,15 und auch Könige II, 11, 16, wo fehlt.In der mit dieser Stelle im Zusammenhänge stehenden Erzäülung von Joaschund Athalia muß man wohl in Könige statt »iis "rw und Chronik statt-nrwn lesen: Livri