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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Hiram's Gewinn für seine Lieferungen. 313

wieder an die schwere Arbeit zu gehen. Diese dreißig TausendIsraeliten wurden zwar nicht zu Halbsklaven gemacht, sie bliebenFreie, bekamen vielleicht noch Tagelohn, aber der Arbeit entziehendurften sie sich nichts.

Es war nicht zu verlangen, daß Hiram umsonst seine Cedern-und Cypressenwälder lichten und seine Zimmerleute und Bauver-ständigen zur Verfügung stellen sollte. Salomo lieferte ihm daherals Entgelt dafür Jahr aus Jahr ein, so lange seine Bauten nichtvollendet waren, 20 , 0002 ) Khor Weizen (etwa 80,000 Hektoliter)und viel Wein und Oel. Aus seinen eigenen Ländereien hatSalomo schwerlich dieses alles bestreiten können; denn die Königevon Juda besaßen nur Siklag als Privateigenthum2), und dieseskonnte nicht den geringsten Theil dessen erzeugen. Auch für dieGetreide-, Wein- und Oel-Licferungen wurde ohne Zweifel dieErnte und Mühe des Volkes in Anspruch genommen. Aber auchGold mußte Hiram vorschießcrG) zur Verzierung des Innern desTempels. Noch hatte Salomo's Flotte dieses edle Metall nichtaus Ophir eingeführt. Für die Goldlieferung mußte ihm Salomozwanzig Städte an der Grenze von Phönicien und dem GebieteJsrael's im Stamme Ascher abtrcten. Sie waren nicht bedeutendund gefielen Hiram nicht; aber es war doch immer israelitischesGebiet, welches den Phöniciern übergeben wurde. Hiram ließverschiedene Völkerschaften darin ansiedeln, und davon erhielt dasGebiet den NamenKreis der Völkerschaften" (Oslil lla-Oosim) und später Galiläas.

>) Könige I, 5, 2728 harmonirt mit das. 9, 22. Die Israeliten wurdenebenfalls zu v-a, Arbeit verwendet, nur nicht wie die Kanaaniter zu zu

lebenslänglichen Frohnarbeiten degradirt. Das ist der Sinn von Vers 9, 22.Dadurch wird die auch gegen sic gebrauchte Härte gemildert dargestellt.

2) Das. 6, 2425. Die Zahlen sind nicht ganz gesichert; vcrgl. dazuChronik II, 2, 9 und die griechische Ucbersetzung zu Könige das.

S; Samuel I, 27, 6.

Könige das. 9, 11. 14.

5j Unter dem Namen i-ns-z wird diese Gegend Jcsaia 8. 23 bezeichnet

und ähnlich Josua 12, 23 "Ir:, gleich so UXX

Mit Auslassung des Wortes wird sie kurz pnx genannt, Könige I,9,11. Aus der Stelle Jesaia geht hervor, daß Galil verschieden war vom LandeNaphtali, d. h. von der nordisraelitischcn Gebirgsgegend, oder wie man spätercs bezcichnetc, von Obergaliläa. Dagegen umfaßte der Name später ein vielgrößeres Gebiet, wozu auch das hochgelegene Kadcsch gehörte, also schon so