Joab's Tod.
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zum Altar auf dem Berge Zion und klammerte sich daran fest, umdem Tode zu entgehen. Benajahu vergoß auch dessen Blut amAltäre. Um diese Blutschuld zu beschönigen, wurde verbreitet:David selbst habe auf seinem Todtenbette seinem Thronfolger eiu-gcschärft, Joab's greises Haupt nicht in Frieden ins Grab sinken zulassen, weil er den zwei verdienten Feldherren Abner und Amasamitten im Frieden sein Schwert in die Brust gesteckt hatte. Bena-jahu, man weiß nicht, Salomo's willenloses Werkzeug oder teuflischerRathgeber, nahm Joab's Feldherrnamt ein. Joab's Tod erregteFreude unter den Feinden Jsrael's und flößte ihnen Muth ein,Pläne des Abfalls zu hegen i). Den priesterlichen ParteigängerAdonija's, Abiathar, wagte Salomo doch nicht aus dem Leben zuräumen; er wurde nur seiner Hohenpriesterwürde entkleidet undaus Jerusalem nach Anatot (etwa eine Stunde nordöstlich vonJerusalem) verbannt. Zadok ward seitdem alleiniger Hoher-priester, während unter David zwei fungirten. Seine Nachkommenbehielten das hohepriesterliche Amt länger als ein Jahrtausend,während Abiathar's Nachkommen zurückgesetzt wurden. — Es gabindessen noch einen Manu, dessen Wühlereien Salomo fürchtete,den Benjaminiten Schimi, welcher David auf der Flucht aus Jeru-salem mit Schmähungen überhäuft und später von ihm Verzeihungund Vergessenheit des Geschehenen erhalten hatte. Er hätte mög-licher Weise eine Empörung anzetteln können, um Salomo zustürzen und einen der Nachkommen Saul's auf den Thron zu erheben.Salomo bedeutete ihm daher, seinen beständigen Wohnsitz in Jeru-salem zu nehmen, um leichter überwacht werden zu können, undbedrohte ihn, sobald er das Kidronthal überschreiten würde, um indas Gebiet der Benjaminiten zu gehen, werde sein Blut auf seineigenes Haupt kommen. Schimi gehorchte und wohnte seitdem inder Hauptstadt. Drei Jahre blieb er unangefochten. Als ihm abereiner seiner Sklaven nach Gath entflohen war, und er sich dahinbegeben hatte, um ihn zurückzufordern, rechnete es ihm Salomo alsWortbrnch an — obwohl Schimi nicht das Thal Kidron über-schritten hatte — und gab Benajahu den Auftrag, auch ihm dasLeben zu nehmen. Erst dadurch schien Salomo's Regierung sicher
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') Könige I, 11, 21.
Nraetz, Geschichte der Juden. I.
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