Sieg der Philister.
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Mephiböschet sMeriboschet oder Meribaal) die Fluchtergriff und in der Eile den Knaben auf dem Gebirge fallen ließ.Durch den Sturz brach der Knabe ein Bein und mußte lebens-länglich hinken.
Traurig hinterließ Saul das Land nach feinem Tode, traurigernoch, als es zur Zeit seiner Wahl war. Damals, zwölf Jahrevorher, stand blos ein kleiner Theil des Landes unter philistäischerBotmäßigkeit, der Stamm Benjamin und Dan, etwa noch einTheil der Ephraimiten und Jehudäer. In Folge von Saul's Eifersuchtauf seine Königswürde und seiner begangenen Thorheiten geriethdagegen die ganze Mitte des Landes, vom Norden der EbeneJesreel bis zum Süden des Gebirges Ephraim, in schmählicheAbhängigkeit. Die Niederlage war so gewaltig und unerwartet,daß in dem Augenblick von keiner Seite an Widerstand gedachtwurde. Aller Muth war geschwunden. Es galt schon als eineKühnheit, daß einige Männer aus Jabesch-Gilead jenseits desJordan, aus Dankbarkeit für Saul, welcher ihrer Stadt Rettunggebracht hatte so. S. 180), es wagten, die Schändung von Saul'sLeiche abzuwenden. Sie drangen in der Nacht über den Jordannach Betschean, schnitten die Leichen Saul's und Jonathan's vonder Mauer ab, brachten sie nach ihrer Stadt, begruben sie untereiner Terebinthe und stellten eine siebentägige Trauer um sie an.Die diesseitigen Stämme hatten nicht denselben Muth oder empfandennicht diese Dankbarkeit für Saul, der durch sein Zerwürfnißmit David das Land unglücklich gemacht hatte. — Das war dasEnde des Königs, auf dessen Wahl das Volk so viel Hoffnunggesetzt hatte.