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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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David's Flucht.

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seinen feindlichen Einfällen sicher zu fein. Allein so blos, wie erentflohen war, konnte er sich vor dem Philisterkönig nicht blickenlassen, er brauchte wenigstens eine Waffe; auch hatte er nicht einmalWegzehrung bei sich. Er begab sich demzufolge heimlich nach derPriesterstadt Nob, um sich hier Mundvorrath und ein Schwert zuverschaffen. Ihm, als Obersten der Kerntruppe und Schwiegersohndes Königs, würde der Hohepriester nichts versagen. Dem Heilig-thum zu Nob stand damals ein anderer Enkel Eli's vor, Achimelech,wahrscheinlich Bruder jenes Achija, welchen Saul zu Rathe gezogenso. S. 176). Dieser gab David, was er verlangte und verkündete ihmnoch dazu die Zukunft, daß der Weg, den er einschlage, gelingenwerde Z. Mit dem Röthigen versehen, begab sich David nach derphilistäischen Hauptstadt Gath. Wahrscheinlich hatte er vorher mitdem König Achisch wegen freundlicher Aufnahme unterhandelt, unddieser hatte dem vermeintlich feindlichen Schwiegersohn Saul's einengünstigen Empfang zugesagt, um ihn an seinen Hof zu fesseln: Aberseine Leute verargten ihm die Freundlichkeit gegen den Feind ihresLandes, dem bei seiner Rückkehr von den Siegen über die Philisterdie Frauen jubelnd zugernfen hatten:Saul hat nur tausend,David aber zehntausend Philister geschlagen". David fürchtetedaher die Feindseligkeit der Diener Achisch's, die ihm nach dem Lebengetrachtet zu haben scheinen 2), und sann auf eine List, wie er ihren

>) Aus Samuel I, 22, 10. 15 geht hervor, daß David ein Orakel vonAchimclech verlangt und dieser es ihm verkündet hatte. Es war eigentlich eineUcbertrctung; denn nur der König hatte das Recht, vorn Hohenpriester eineOrakelverkündigung zu verlangen. Darunr entschuldigte sich Achimelech damit,daß er glaubte, für den Schwiegersohn des Königs dasselbe thun zu dürfen, wiefür den König selbst, und daß es das erste Mal gewesen sei. -ch^nx, SohnAchitub's ist schwerlich identisch mit nwnx, Sohn Achitub's.

2j Aus Sam. I, 21,1116 geht hervor, daß David auch zum ersten Maledem König Achisch selbst willkommen war, und daß nur seine Diener daserste wie das zweite Mal übelgesinnt gegen ihn waren. Man muß daher B. 13lesen un-x 1:22 -ixra x-wi; damit stimmt auch Vers 14: 2 -W 2 bbnniioder nach der griech. und syr. Uebersetzung nämlich vor den Dienern

stellte er sich wahnsinnig; der König Achisch brauchte nicht getäuscht zu werden.Nach der Ueberschrift soll Ps. 34 von David bei dieser Gelegenheit gedichtetworden sein. Allein er gehört einer viel späteren Zeit an, da er alphabetischesAkrostichon hat. Auch Ps. 56, welchen die Ueberschrift auf diese Lage gedichtetsein läßt, gehört ihm nicht an. Der Ueberschrift zu Folge inix MXI

scheinen die Philister schon. Hand an David gelegt zu haben.