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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Samuel und Saul ln Gllgal.

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Ausgang des Kampfes günstig zu stimmen. Als er eben mit derOpferhandlung beschäftigt war, erschien Samuel Plötzlich und fuhrden König hart an, daß er sich von der Ungeduld hatte Hinreißenlassen. War die Frist der sieben Tage, die ihm Samuel vorge-schrieben hatte, nur eine Probe, um sich die Ueberzeugung zu ver-schaffen, ob der von ihm gewählte König seinen Anordnungen Folgeleisten werde? Oder hatte er eine andere Absicht dabei, wollte er dasOpfer nicht auf die hergebrachte Weise vollziehen lassen? Genug,er behandelte Saul's Uebertretung mit solchem Ernst, daß er sichvon Gilgal entfernte und Saul im Stiche ließ, ein harter Schlagfür diesen, da er auf des Propheten Beistand in dieser gefahr-vollen Unternehmung viel gebaut hatte.

Nach Samuel's Entfernung von Gilgal war auch für Sauldort keines Bleibens mehr. Er begab sich daher mit den Ueber-bleibseln der trengebliebenen Mannschaft nach Geba >), wahrscheinlichauf einem südlichen Wege, da der nördliche Theil von den Philisternbesetzt war. In Geba musterte er seine Mannschaft und zählte nichtmehr als sechs Hundert. Es ist nicht zu verwundern, daß Saulund Jonathan beim Anblick dieser geringfügigen Schaar, welchenoch dazu waffenlos war und gegen ein starkgerüstetes feindlichesHeer kämpfen sollte, in Trauer geriethen?). Nur Saul und Jonathanwaren an diesem Tage jeder mit einem Schwerte Versehens. Daswaren traurige Flitterwochen des jungen Königthums! Am schmerzlich-sten war es für Saul, daß er durch Samuel's Abwendung von ihmdes Organs beraubt war, welches ihm und dem Volke im NamenGottes Weisungen hätte ertheilen können. Denn bei allen Völkerndes Alterthums wurde kein wichtiger Schritt gethan, ohne sichvorher durch Zeichen zu vergewissern, daß er einen guten Ausganghaben werde. Da Saul den Propheten nicht an seiner Seite hatte,so mußte er sich nach einem Ersätze umsehen, der im Namen

tz Im hebräischen Texte ist im Vers 13,15 eine Lücke hinter chxisw) bsn?i-rl-LN die durch die griechische Version ergänzt werden kann. Der OrtsnameNS 2 A gehört zu einem anderen Satze: ttvrvw srö Xttrcrlstzrzr« roö

rx etL /«/?«« Äxxrocuti', d. h. 1XV N 2 N

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-1 Auch das. Vers 16 hat diese Version einen bezeichnenden Zusatz hinternämlich x«i cxz«tox, d. h.

») Das. 13, 22. » -