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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Das Königthum gefordert.

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Die Philister machten wiederholte Einfälle und fanden diesmalgeringen oder keinen Widerstand. Samuel's Stimme vermochte dieStämme nicht mehr zu vereinter Gegenwehr zusammenzubringen,oder die israelitischen Krieger hatten im Kampf gegen die PhilisterUnglück. Diese siegten und führten diesmal ihre Obmacht und dieUnterjochung nachdrücklicher und härter durch. Sie begnügten sichnicht mehr mit Losreißung der Grenzstädte, sondern dehnten ihreHerrschaft durch die ganze Breite des Landes fast bis zum Jordanund über das Gebirge Ephraim und Juda aus. In einigenStädten setzten sie Steuervögte (Nsmb) ein für Abgabenlieferung vonVieh und Getreide, die ohne Zweifel mit Härte den Zehnten, oderwie der Steuersatz sonst war, erpreßten. Zur Unterstützung der Vögtewurde ihnen bewaffnete Mannschaft zugesellt, welche die Ungefügigenzu züchtigen hatten Z. Bei dieser Lage der Dinge wurde der Wunsch,einen König zu besitzen, der thatkräftiger, als der Prophet es vermochte,die Befreiung erwirken und erhalten könnte, immer lauter unddringender. Die Aeltesten Israels verlangten mit einem gewissenUngestüm von Samuel einen König und ließen sich nicht abweisen.Samuel selbst, so sehr er sich Anfangs gegen diese Zumuthungsträubte, mußte auf den Wunsch eingehen. Der prophetische Geistverkündete ihm, sich dem einmüthigen Willen der Volksvertreter zufügen und einen König auszusuchen und zu salben. Die neueRegierungsform, welche dem Gang des israelitischen Volkes eineandere Wendung bringen sollte, war eine Nothwendigkeit geworden.Der sicher urtheilende Verstand in Samuel verwarf sie, aber dieProphetie in ihm mußte sie zugeben. Das israelitische Königthumist unter Schmerzen zur Welt gekommen, die Liebe hat es nichtgeboren, der Zwang war sein Vater. Es hat deswegen keinennaturgemäßen Platz in dem Fugenban des israelitischen Gemein-wesens finden können, und wurde von den höher gestimmtenGeistern stets als ein störendes Element mit Mißtrauen angesehen.

wohner von Jabesch-Gilead <11, 2P Ehe die Ammoniter so weit nördlich überden Jabbok hinaus vordrangen, mußten sie die Gaditen unterworfen haben, unddazu gehörte Zeit. Der Hilferuf gegen die Ammoniter kann also im erstenStadium des Krieges erfolgt sein,h Samuel 1, 10, 5; 13, 4.