Fortschritte der Eroberung.
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„Was ist dir, o Meer,
„Daß Du entfliehst?
„Dir, o Jordan,
„Daß du zurückwcichst?
„Vor dem Herrn erzittert die Erde,„Vor dem Gotte Jakobs h
„Sonne und Mond blieben in ihrem Zelte stehn,
„Sie iJsraelitenj wandelten bei Deiner Pfeile Licht,„Beim Blitzstrahl deiner Speere,
„Mit Dräuen bcschrittest Du das Land,
„Im Zorn zertratst Du die Völker.
„Du zogst aus zur Hilfe Deines Volkes„Zur Hilfe Deines Gesalbten" 2>.
In Folge dieses Sieges bei Gibeon war der Weg nach demSüden geebnet, und die Israeliten konnten sich auch nach dieserSeite ausbreiten. Doch manche feste Städte im Süden konnten sienicht erobern oder nicht behaupten3).
Sobald die Hauptarbeit gethan, die Mitte des Landes unter-worfen war, hörte die Gesammtthätigkeit der Stämme auf, wahr-scheinlich durch den Vorgang des Stammes Joseph veranlaßt.Dieser Stamm, welcher sich in zwei Unterstämme Ephraim undManasse abzweigte, beanspruchte einen gewissen Vorrang, der sich,wie schon angedeutet, aus seiner Stellung während seines Aufent-haltes in Aegypten herleitete und noch mehr bestärkt wurde durchden Umstand, daß der Hauptführer Josua ihm angehörte. DerStamm Joseph beanspruchte demnach den besten Theil des Landes,das Mittelgebirge, das außerordentlich quellenreich und fruchtbar ist.Die Gegend nördlich und südlich von Sichern, welche eine Mannig-faltigkeit von Höhen und Thälern bietet, nahm der Stamm Ephraimin Besitz«). Sichern, die uralte Stadt der Chiwiter, wurde Haupt-ort desselben und sie verdiente wegen ihrer Lage im Thale zwischenzwei Bergen lGarizim und Ebal), welche ihr von allen SeitenGewässer zuführen, Hauptstadt des ganzen Landes zu sein. Die
tz Psalm 114.
Habakuk 13. 10 fg.
3> Das Berzeichniß der 31 Könige in Josua will nicht etwa angeben, daßauch deren Städte eingenommen wurden, da nicht bloß in Richter, sondern auchin Josua 17, 11—12 ausdrücklich erzählt wird, daß manche Städte, derenKönige im Katalog genannt werden, nicht erobert wurden.
«i Genesis 48, 22.