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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Erste Eroberung.

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eine geringe Anzahl Krieger gegen sie. Diese wurden indeß bei

dem ersten Angriff in die Flucht geschlagen und ließen Gefallenezurück. Diese Niederlage verbreitete ebenso sehr Schrecken unterden Israeliten, wie sie den Einwohnern Muth einflößte. DieIsraeliten fühlten sich im Augenblick von Gott, der sie bisher sowunderbar geleitet, Plötzlich verlassen. Erst durch das Aufgebot derganzen Mannschaft und mit Anwendung einer Kriegslist gelanges Josua, Ai einzunehmen. Auch das nahe gelegene Bethel, das,wie es scheint, den Einwohnern von Ai Hilfe gesandt hatte, wurdegleich darauf von ephraimitischen Kriegern durch List eingenommenst.Da die zwei festen Städte im Gebirge eingenommen waren, sowurden die Bewohner der Nachbarstädte und Dörfer noch zaghafter,warteten den Angriff gar nicht ab, sondern entflohen nach Norden,Westen und Süden und gaben ihr Gebiet Preis; ein Theil der-selben soll bis nach Afrika gewandert feinst. Das verlassene Ge-biet besetzten die Eroberer ganz oder theilweise. Die Chiwitenim Landstrich Gibeon oder die Gibeoniten unterwarfen sichfreiwillig Josua und dem Volke, räumten ihre Plätze den Israelitenzum Mitbesitz ein und verlangten weiter nichts zum Entgeltdafür, als verschont und geduldet zu werden. Unter dieser Be-dingung ging Josua im Verein mit den Aeltesten ein Bündniß mit

t) Richter 1, 2225; Josua 12,16; angespielt ist darauf auch Josua 8,17.Der Bericht über die Einnahme von M erscheint deswegen so verworren, weildie Relation von der Eroberung Bethels mit der von M zusammengeflossen ist.

st Die Einnahme der Städte im Gebirge Ephraim und ganz besondersdes wichtigen Sichern wird weder in Josua, noch in Richter erzählt. Wiesind die Israeliten in deren Besitz gekommen? Hier fügt sich die Andeutung inJesaia 17,9gutem: 1272 nwx n"> 2 xni wnnn N 21722 1722 ^12 i^nn xinn m'mi-xiern 1)2 uxx geben diesen so unverständlichen Vers folgendermaßenwieder: «t nülrv L /X ).cx tuu t I- X«rk1t7ro>- 0 t

x«r >r7rc> TrgoacöTrov ritlör-d. h. die Be-

wohner, die ''in und nnisx, sind entflohen vor den Israeliten. Man weiß nicht,was von Prokops Nachricht zu halten ist (äs bsllo Vunäslioo II, 10), daß sichin der numidischen Stadt Tigisis zwei Marmorsäulen befunden hätten, welche inphönicischer Sprache die Inschrift enthielten: ol «ir»

TigouaiTiov ra» r-loö TVlrvß. Auch Suidas (s. v. hat

diese Nachricht und giebt die Inschrift folgendermaßen: k<r,uk--

->VL A Auch die talmudische Literatur hat eine Nach-

richt, daß die Girgasiter vor Josua nach Afrika ansgcwandcrt seien (jerus. Tr.Lobsbiit VI. p. 36. v.); ''pnnsxb il> ^i-ni n:-i auch im Midrasch tradirt.