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15 (1843) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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unb Scbnijjwetf, Wieberum ein trübe« Bcicheit, Wie tprid^t ba«Streben, wie falfd) bie 9tid;tung menfchlidjer ©itelfcit ijt.

Siefem eigenttjürnlictjen Slufgtige folgte ein ätnabe, beffen brauneftarbe, l;alb natfter jbörhet unb bunfle« Unflate« Singe, il)n ol« ba«©itfelfinb be« gifcher« lenntlid) machten. Senebig »erflanb Wol)f,jitt rechten Seit mit Slnftanb nachgugeben, unb bet .Knabe war offneWeiteres »on ben ©aleeren freigclaffeit worben, au« Sftifleib, wieman mnfferfagte, mit bem »orjeifigen £obe feine« ©rofiuatet«. Setaufjirebenbe ffllicf, ber füffne ©eifi, unb bie ftvenge 9iet)Iicf)feit 9tn=tonio« fffraeffen ffeff auch in bem Seneffmen be« Knaben feffonau«;aber biefe cffaraftetijlifchen Büge würben »erfcffleiert bureff einen Situftrieff »on Kummet, unb wie auch bei bem, beffen Seicffenjitge etfolgte, bet ffall geWefen loar, ein Wenig getrübt bureff ba« harteScfficffal, loelcfie« iljm gu Si^eil geworben. 33on Beit ju Beit ffobfiel) bie Stuft be« gefüffloollen Knaben, wäffrenb fie überben Ouaijogen, bem Slrfenal ju, unb biäweileit bebten feine Sieben, baff berScffmetj feine männliche Kraft ju überwältigen broffte. Keine itffränenejste feine SBangen, bi« enblid) ber Körbet feinen ©liefen entjogenWarb. Sa fiegfe bie Statur, @r ftaffl ffd) au« bem Kreife, fe|teffd) bei Seife, unb weinte, wie eben ein Ktub in feinem Sllter unbin feiner ©infalt weint, Wenn e« ffd) allein finbet auf bem rnüjlenffffabe burtf) ba« Seben.

So enbefe alle«, was fiel) mit Slnfonio Secdjio bem Sifdjetbe*gab, unb fein Stame war halb nicht mehr genannt in ber geheim*niff»o((en Stabt, wohl aber auf ben Sagunen, wo bie ©enoffenfeine« .fjanbwerf« noch lange feine ©efd)itflichEeit in ^anbljabung be«Stcjse« rühmten unb feinen Sieg über bie heften Stuberleute »onScnebig. Sein ©nfel lebte unb arbeitete gleich anbern feine« Staube«unb wir Wollen un« begnügen, »on iffn^nur noch al« Seifbiet, wiegang er bie Siniteämeife feine« ©rofjoater« geerbt hatte» bie« an*jufüljren, baff et e« »etmieb, fid) in bieSltenge gu mifchen, welcheeinige Stunben fffäter au« Steugier unb Stacffluff nach bet fffiagelta jog