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— sagen was ich jetzt sage," erwiederte Judith, die noch immermit den Hände» ihr liebliches Angesicht verhüllte.
„Dank Euch, Mädchen, Dank Euch von Grund meinesHerzens. Indessen ich bin nicht der Mann, der den Bortheil einesschwachen Augenblicks benützen sollte, wo Ihr Eure eigenen großenBortheile vergeht, und meint, die Erde mit Allem, was sie ent-hält , sey in diesem kleinen Canoe. Nein — nein — Judith, eswäre ungroßmüthig von mir; was Ihr mir angeboten habt, kannnie in Erfüllung gehen!"
„Es kann wohl, und das ohne daß Eines Ursache zur Neuehätte," versetzte Judilh mit einer Heftigkeit des Gefühls und Be-nehmens, die sie auf einmal die Hände von den Augen weg-ziehen machte. „Wir können die Soldaten veranlassen, unsereHabseligkeitcn auf dem Weg zurückznlassen, bis wir zurückkehren,wo wir sie dann leicht in's Haus schaffen können; der Sec wirdnicht mehr vom Feind heimgesucht werden, während dieses Kriegeswenigstens; alle Eure Häute könnt Ihr leicht bei der Garnisonverkaufen. Dort könnt Ihr die wenigen uns nothwendigen Lebens-bedürfnisse einkaufen, denn ich wünsche jenen Ort nie wieder zubetreten; und, Wildtödter," fuhr das Mädchen fort, und lächeltemit einer Holdseligkeit und Natürlichkeit, daß es dem jungen Mannschwer wurde, ihr zu widerstehen, — „zum Beweis, wie gänzlichich die Eurige bin und zu sehn wünsche, wie gänzlich ich wünsche.Nichts zu sehn als Euer Weib, soll gleich das erste Feuer, daswir nach unsrer Rückkehr ausmacheu, angezündet werden mit demBrokatkleid, und unterhalten werden mit allen Sachen, die ich be-sitze, und die Ihr für das Weib, mit dem Ihr zu leben wünscht,nicht paffend findet!"
„Ach, weh! — Ihr sehd ein einnehmendes und liebliches Ge-schöpf, Judith; ja, das Alles sehd Ihr, und Niemand kann dasläugnen, der Wahrheit unbeschadet. Diese Bilder sind den Ge-danken gefällig, aber sie möchten nicht so glücklich ausfallen, als