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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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weiblicher Sorgfalt und Pflege zu widme». Wildtödter stand zuFüßen des Lagers, auf Killdecr gelehnt; er war ganz unverletztgeblieben; all das schöne kriegerische Fener, das vor Kurzem aufseinem Angesicht geglüht, hatte wieder der gewohnten ehrlichen undwohlwollenden Miene Platz gemacht, ein Ausdruck, der jetztmit männlicher Wehmuth und Mitgefühl sich sanft mischte. DieSchlange stand im Hintergrund 4er Scene, aufrecht und regungsloswie eine Statue; aber so aufmerksam und beobachtend, daß nichtein Zucken des Auges seinem scharfen Blicke entging. Hurry ver-vollständigte idie Gruppe; er saß auf einem Stuhl in der Näheder Thüre, als fühlte er sich in einer solchen Scene nicht amPlatze, und schämte sich doch, sich unaufgefordert zu entfernen.

Wer ist der im Scharlach?" fragte Hetty, sobald ihr Augeauf die Uniform des Capitains fiel.Sage mir, Judith, ist esder Freund Hnrry's?"

Es ist der Officier der Truppen, die uns Alle ans den Hände»der Huronen befreit haben," war die leise Antwort der Schwester.

Bin ich auch befreit? Ich meinte, sie sagten, ich seherschossen und dem Tode nahe. Mutter ist todt, und Vater auch;aber Du lebst, Judith, und so auch Hurry. Ich fürchtete, Hurry werdegetödtet werden, als ich ihn unter de» Soldaten schreien hörte."

Laß es gut seyn laß es gut seyn liebe Hetty," unter-brach sie Judith, ängstlich besorgt, um die Bewahrung von ihrerSchwester Geheimniß, und vielleicht in diesem Augenblick mehr alsje sonst.Hurry ist wohl, und Wildtödter ist wohl, und der De-laware auch."

Warum schossen sie ein armes Mädchen, wie ich bin, undließen so viele Männer unverletzt durchkommen? Ich wußte nicht,daß die Huronen so ruchlos sehen, Judith!"

Es war ein Zufall, arme Hetty; ein trauriger Zufall wares! Niemand hätte Dir absichtlich ein Leid zugefügt!"

Das freut mich. Es kam mir sonderbar vor; ich bin