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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Bäume zu bringe», und er sah sich nach Hetth um; aber sie warvon einem Schwarm Huroncn-Weiber mit fort gerissen worden.Nach diesem warf er sich auf eine Flanke der zurückziehenden Hu--roneu, welche nach dem südlichen Rande des Vorsprungs sichwandten, in der Hoffnung, durch das Wasser zn entkommen. Wild-tödter wartete seine Gelegenheit ab, und als er zwei seiner bisheri-gen Peiniger in Schußweite vor sich fand, brach seine Büchsezuerst die Stille der schrecklichen Scene. Die Kugel streckte Beideauf Einmal nieder. Dieß veranlaßte ei» allgemeines Feuern derHuronen, und man hörte die Büchse und das Kriegsgeschrei derSchlange in dem Getümmel. Noch aber erwiederten die discipli-nirten Truppen mit keiner Salve, und man vernahm nur dasJauchzen und die Büchse Hurras, der neben ihnen Herzog, unddas kurze, rasche Befehlshaberwort, und die schweren, drohendenTaktschritte. Bald jedoch folgten die Verwünschungen und dasKreischen und Stöhnen, welche gewöhnlich die Anwendung desBajonetts begleiten. Diese schreckliche, tödtlichc Waffe schwelgtejetzt in Rache. Die nun folgende Scene war eine von denjenigen,die so häufig auch in unser» Zeiten Vorkommen, wo weder Alternoch Geschlecht eine Ausnahme von dem Schicksal eines barbarischenwilden Kricgsgebrauchs begründet.