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politische Häuptling, der ein ähnliches Verlangen empfand, einemso berühmten Jäger in seinen Stamm aufzunehme», wie ein euro-päischer Minister nach einem neuen, einträglichen Mittel der Be-stcurung, snchte alle irgend scheinbaren Gründe geltend zn machen,um der Sache noch zn rechter Zeit Einhalt zu thnn; denn erwußte wohl, wenn man es einmal so weit kommen ließ, daß diewilderen Leidenschaften der Peiniger aufgeregt wurden, daß esdann eben so leicht wäre, die Wasser der großen S ee'n in seinerHeimath zu dämmen, als ihnen in ihrem blutigen Treiben Einhaltzn thnn. Daher berief er vier oder fünf der besten Schützen znsich, und gebot ihnen, den Gefangene» der Büchsenprobe zu unter-werfen, wobei er sie zugleich an die Rothwendigkeit erinnerte,dnrch die gemessenste Aufmerksamkeit bei der Art, wie sie ihre Ge-schicklichkeit zeigten, ihren Ruf aufrecht zu erhalten.
Als Wildtödter die erlesenen Krieger, ihre Waffen in schuß-fertigem Stand, in den Kreis treten sah, empfand er eine Ge-mnthserleichtcrung, wie etwa ein Dulder, der lange die Qualender Krankheit ertragen, bei dem sichern Herannahen des Todesempfinden mag. Beim Zielen mit dieser furchtbaren Waffe wurdeleicht jede kleine Abweichung tödtlich; denn da der Kopf die Ziel-scheibe war, oder vielmehr der Punkt, den man ohne wirklicheVerletzung streifen sollte, mnßte ein Zoll oder zwei Unterschied inder Schußlinie auf einmal die Frage über Leben und Tod entscheiden.
Bei der Tortur mit der Büchse war nicht einmal so vielSpielraum freigegeben, wie selbst in dem Fall mit Gcßler's Apfel,denn ein Haar breit war in der That die äußerste Grenze, diesich ein erfahrener Schütze Lei einer solchen Gelegenheit gestattete.Häufig wurde das Opfer von zn hitzigen oder ungeschickten Händendurch den Kopf geschossen; nnd oft geschah es auch, daß derSchütze, erbittert durch die Seelenstärke und die Herausforderungender Gefangenen absichtlich in einem Augenblick unbändiger Auf-regung ihm den Tod zusandte. Alles das wußte Wildtödter Wohl»,