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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Erperiment, daß nur die als die Erfahrensten in Handhabung dieserWaffe Anerkannten überhaupt austreten dursten, damit nicht einfrüher Tod der erwarteten Unterhaltung ein vereitelndes Endemache. Selten, selbst unter der sichersten Hand, entging der Ge-fangene bei diesen Prüfungen aller Verletzung; und oft war derTod die Folge, wenn dieß gar nicht der Zweck der Schleuderndenwar. Im jetzigen Fall bei unserem Helden fürchteten Rivenoakund die älteren Krieger, das Beispiel von des Panthers Schicksalmöchte für hitzige Geister ein Beweggrund werden, dessen Neber-winder rasch zu opfern, jetzt, wo die Versuchung locken konnte, esgerade in derselben Weise, und vielleicht gar mit derselben Waffe,durch welche der Krieger gefallen war, zu thun. Dieser Um-stand machte an sich schon die Probe mit dem Tomahawk doppeltbedenklich für Wildtödter.

Es schien jedoch, daß Alle, welche jetzt in dis Schrankentraten, wenn man so sagen kann, mehr darauf dachten, ihre eigneGeschicklichkeit zur Schau zu stellen, als den Tod ihrer Cameradenzu rächen. Alle schickten sich zu dem Versuche mehr mit den Ge-fühlen des Wetteifers, als mit Durst nach Rache an; und dieersten paar Minuten hatte die Sache für den Gefangenen nur soviel Bedeutung, als aus dem Interesse entsprang, welches einelebendige Zielscheibe nothwendig erregte. Die jungen Männer warenlebhaft und munter, aber nicht erbittert, und Rivenoak glaubtenoch aus einigen Anzeichen schließen und hoffen zu dürfen, erkönne vielleicht noch das Leben des Gefangnen retten, wenn erstdie Eitelkeit der jungen Männer befriedigt sey; vorausgesetzt natür-lich, daß es nicht vorher bei den damit anzustellenden kitzlichenErperimenten geopfert wurde.

Der erste Jüngling, der sich zu dem Versuch stellte, hieß derRabe, da er bis jetzt noch nicht Gelegenheit gehabt, ein kriege-rischer lautendes sobriguei, zu erlangen. Er zeichnete sich mehrdurch große Anmaßung, als durch Geschicklichkeit oder Thatcn