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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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lveißcr Mann, der seine Gaben und Pflichten kennt, sich das nichtzu Nutze machen, und so im geeigneten Augenblick sich retten.Ich glaube, der Tod wäre natürlicher und willkommener, als Ehemit diesem Weibe."

Sagt das nicht zu laut," unterbrach ihn Hetty ungeduldig;.ich glaube sie würde das nicht gern hören. Ich bin gewiß, Hurrywürde eher sogar mich heirathen, als Martern ausstehen, obwohltch schwachsinnig bin; und es würde mich gewiß tödten, wenn ichdenken müßte, er würde lieber den Tod wählen, als mein Gattewerden!"

Ja, Mädchen, Ihr sehd nicht Sumach, sondern eine hübsche,junge Christin, mit einem guten Herzen, anmuthigem Lächeln undfreundlichem Auge. Hurry dürfte stolz darauf seyn, Euch zu be-kommen, und das nicht, wenn er im Elend und Kummer wäre,sondern in seinen besten und glücklichsten Tagen. Judeß nehmtmeinen Rath, und sprecht mit Harry nie von diesen Dingen, er istim besten Falle doch eben ein Grenzer."

Ich möchte es ihm um die Welt nicht sagen!" rief dasMädchen, und sah sich ganz entsetzt und erröthend um, sie wußteselbst nicht warum.Mutter sagte immer, Mädchen sollen nichtkeck und vorlaut seyn, und ihre Gesinnungen nicht aussprechen,ehe man sic frage; oh! ich vergesse nie, was Mutter mirgesagt hat. Es ist Schade, daß Hurry so schön ist, Wildtödter;ich glaube, ohne das würden ihn wenigere Mädchen gern haben,und er würde eher sein eigenes Gemüth kennen lernen."

Armes Mädchen, armes Mädchen! es ist klar genug, wiees steht; aber der Herr wird ein Geschöpf von so einfältigemHerzen und so freundlichem Gemüth nicht außer Acht lassen! Wirwollen nicht weiter von diesen Dingen sprechen; wenn Ihr Ver-nunft hättet, würdet Ihr Euch bekümmern, Andre so Euer Ge-heimniß haben durchschauen zu lassen. Sagt mir, Hetty, was istaus all' den Huronen geworden, und warum lassen sie Euch auf