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so bereit als Einer, Jedem das Scinige zn lassen und zu geben;und dieß, hoffe ich, werdet Ihr bezeugen gegen diejenigen, dieEuch etwa über das befragen, was Ihr heute gesehen habt."
„Wildtödter, gedenkt Ihr Sumach zu heirathen, nunmehr sieweder Gatten noch Bruder mehr hat, sie zu ernähren?"
„Sind das Eure Ideen vom Ehestand, Hetty? Soll derJunge die Alte zum Weibe nehmen — das Bleichgesicht die Roth-haut — der Christ die Heidin? Es ist gegen Vernunft und Na-tur, und das werdet Ihr einsehen, wenn Ihr es einen Augen-blick bedenkt."
„Ich habe immer Mutter sagen hören, erwiederte Hetty, ihrGesicht wegweudend, mehr aus weiblichem Instinkt, als in irgendeinem Bewußtseyn von Unrecht — „daß die Leute nie heirathensollten, als wenn sie einander mehr liebten als Brüder undSchwestern; und ich denke das ist's, was Ihr meint. Sumach istalt, und Ihr seyd jung."
„Ja, und sie ist roth und ich bin weiß. Zudem, Hetth, setztden Fall, Ihr wäret jetzt ein Weib und hättet einen jungen Mannvon Euren Jahren, Stand und Farbe gcheirathet — Hurry Harryzum Beispiel" — Wildtödter wählte dieß Beispiel einfach deswegen,weil er der einzige Beiden bekannte junge Mann war — „und erwäre gefallen auf einem Kriegspfad: würdet Ihr wünschen anEure Brust als Gatten den Mann zu nehme», der ihn erschlagen?"
„Oh! nein, nein, nein;" antwortete das Mädchen schaudernd.„Das wäre sündhaft, ebenso wie herzlos! Kein christlichesMädchen könnte oder wollte das thun. Ich werde nie Hurry'sWeib werden, das weiß ich; aber wäre er mein Gatte, kein Mannsollte es je wieder werden nach seinem Tode!"
„Ich dachte auf das würde es hinauskommen, Hetty, wennIhr erst die Umstände recht begriffen. Es ist eine moralische Un-möglichkeit, daß ich je Sumach heirathe; und obgleich bei indianischenHeirathen keine Priester sind, und wenig Religion, kann doch ein