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Hetty; aber eine ganz andere Sache ist es, wenn es einem offenenFeind gilt, der noch dazu der Besitzer einer ziemlich sichern Büchseist. Ich sage nicht, daß sie einen besondern Haß gegen michtragen wegen gewisser Thaten, die ich schon verrichtet, denn daswäre gleichsam am Rande des Grabes geprahlt, aber es ist keineEitelkeit, wenn ich glaube, daß sie wisse», wie einer ihrer tapfer-sten nnd schlauesten Häuptlinge durch meine Hand fiel. Da dießder Fall ist, würde sich der Stamm Vorwürfe machen, wenn erermangelte, den Geist eines Bleichgesichts dem Geist ihres rvthenBruders zur Gesellschaft nachzuschicke»; vorausgesetzt natürlich,daß er ihn einholen kann. Ich erwarte keine Gnade und Barm-herzigkeit von ihnen, Hetty; nnd mein vornehmster Kummer ist,daß ein solches Unglück mir auf meinem ersten Kriegspfade zu-stoßen mußte; daß es früher oder später einmal komme, daß er-wartet jeder Soldat und ist darauf gefaßt."
„Die Huronen sollen Euch kein Leid thun, Wildtodter!" riefdas Mädchen in großer Aufregung. „Es ist sündhaft ebensowohlals grausam; ich habe hier die.Bibel, ihnen das zu sagen. MeintIhr ich würde dazu hinstehen und Euch matern sehen?"
„Ich hoffe nicht, meine gute Hetty, ich hoffe nicht; unddaher erwarte ich, Ihr werdet, wenn der Augenblick kommt, Euchentfernen; nnd nicht Zeugin seyn eines Schauspiels, wo Ihr dochnicht helfen könnt, nnd das Euch betrüben würde. Aber ich habenickt darum das Rudern eingestellt, um von meinen Bekümmer-nissen und Nöthen zu schwatzen, sondern um ein wenig offen mitEuch von Euren Angelegenheiten zu reden, Mädchen."
„Was könnt Ihr mir zu sagen haben, Wildtodter! SeitMutter starb, reden Wenige mit mir von solchen Dingen!"
„Um so schlimmer, armes Mädchen; ja, es ist um so schlim-mer, denn mit Einer von Eurem Gemüthszustand sollte man häufigsprechen, damit sie den Schlingen und Tücken dieser sündhaften