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«ine abstraktere und schwerer zu fassende Idee beschäftigt undverwirrt war.
„Ich weiß nicht, was Du unter Zukunft verstehst, Judith,"bemerkte sie an, Ende plötzlich. „Mutter pflegte den Himmel dieZukunft zu nennen, aber Du scheinst damit die nächste Woche oderden morgenden Tag zu meinen."
„Es bedeutet beides, liebe Schwester; Alles was noch kommensoll in dieser Welt oder in einer ander». Es ist ein ernstes Wort,und am ernsteste», fürchte ich, für diejenigen, die am wenigstendaran denken. Der Mutter Zukunft ist die Ewigkeit; die unsrigekann noch bedeuten, was uns begegnen wird, so lange wir indieser Welt leben — ist das nicht ein Canoe, was eben hinterdem Castell vorüberfährt? — Dort, mehr in der Richtung desBorsprungs meine ich; es ist versteckt, jetzt; aber gewiß, ich sah«in Canoe hinter die Stämme sich stehlen."
„Ich habe es schon einige Zeit gesehen," versetzte Hetty ruhig,denn die Indianer hatten wenig Schreckliches für sie, „aber ichhielt es nicht für recht, über der Mutter Grab von solchen Dingenzu schwatzen. Das Canoe kam von dem Lager her, Judith, undward gerudert von einem einzigen Manne; und der schien mir Wild-tödter und kein Irokese zu sehn."
„Wildtödter!" erwiederte die Andere wieder ganz mit ihremnatürlichen Ungestüm. „Das kann nicht sehn! Wildtödter ist einGefangener, und ich habe auf Mittel gedacht, ihn frei zu machen.Warum bildest Du Dir ein, es sey Wildtödter, Kind?"
„Du kannst selbst schauen, Schwester, da kommt uns das Canoewieder zu Gesicht, diesseits der Hütte."
Wirklich war das leichte Boot an dem Gebäude vorbeigefahrenund näherte sich jetzt stetig der Arche, wo die an Bord befindliche»Personen sich schon im Vordertheile der Fähre zusammendrängten,um den Besuch zu empfangen. Ein einziger Blick genügte, Judithdie Gewißheit zu verschaffen, daß ihre Schwester Recht hatte, und